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Bückeburg Stadt Firmen buhlen um den Nachwuchs
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Firmen buhlen um den Nachwuchs
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17:07 21.02.2018
Das neue Klinikum in Vehlen möchte junge Menschen für den Pflegebereich begeistern.
Das neue Klinikum in Vehlen möchte junge Menschen für den Pflegebereich begeistern. Quelle: gn
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BÜCKEBURG

Der zunehmende Fachkräftemangel zwingt auch die Handwerksbetriebe in Schaumburg, sich intensiv um Auszubildende zu bemühen. Der stellvertretende Schulleiter der Oberschule, Uwe Engelking, erklärt: „Die Arbeitgeber haben sich in diesem Jahr förmlich um die Plätze zur Präsentation ihrer Firmen gerissen.“

Da sich die Bückeburger Oberschule schwerpunktmäßig mit der Berufsfindung ihrer Schüler beschäftigt, wird im Unterricht schon rechtzeitig auf eine erfolgreiche Bewerbung hingearbeitet. „Das beginnt bereits im achten Schuljahr mit einem Schulpraktikum in einem Betrieb“, sagt Lehrerin Eva-Maria Wimmers. „In Klasse 9 haben die Schüler während unserer Schnuppertage bereits in Firmen gearbeitet, die ihren Neigungen entsprechen. Im Fach Arbeit- und Wirtschaft werden die Gestaltung von Lebensläufen und Bewerbungen trainiert.“

Erste Kontakte geknüpft

Für den Arbeitgeberabend wurde in Rollenspielen eingeübt, wie man ein Kontaktgespräch beginnt. Für alle Schüler aus dem neunten Jahrgang war die Teilnahme verpflichtend. Ausgestattet mit einem Laufzettel, musste jeder bei vier Betrieben seiner Wahl vorsprechen und sich um Informationen bemühen.

Manchmal notierten auch die zukünftigen Ausbildungsbetriebe schon Namen und Adressen, wenn sie bereits feste Absichten bei den Bewerbern erkannten.

Neben heimischen Firmen beteiligten sich auch die Bäcker- und Fleischerinnung, die Kreishandwerkerschaft, die Stadtverwaltung und die Bückeburger Bäderbetriebe, die Polizei und die Bundeswehr sowie die Firma Wago aus Minden.

Abenteuer inklusive

Für Schüler, die noch nicht in die Berufswelt einsteigen wollen, boten Berufsschulen Möglichkeiten zur schulischen Weiterbildung. Die Blindow-Schulen etwa hatten vielfältige Angebote dabei – zum Beispiel für die spätere Arbeit in Laboren und Apotheken sowie im Bereich Tourismus, Design und Umweltschutz.

Für Abenteuerlustige zeigte das „American Institute of foreign study Deutschland“ sein Angebot an Sprachreisen, Freiwilligenprojekten, Au Pair und Work and Travel auf. gn