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Bückeburg Stadt Grüne Brücken
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07:55 12.05.2017
Symbolbild Quelle: Archiv
Bückeburg

„Auf die Bienenverluste der Imker wurde immer wieder aufmerksam gemacht. Problematisch ist unter anderem, durchgehendes Nahrungsangebot für die Bienen zu gewährleisten. Die meisten landwirtschaftlichen Kulturpflanzen blühen im Juli oder August nicht mehr oder sind zu dieser Zeit bereits abgeerntet. Hausgärten werden zu Steingärten oder auch zu reinen Rasenanlagen umgestaltet, und am Markt sind pollenfreie Balkonpflanzen erhältlich. Die Bienen finden kaum noch ganzjährig Nahrung. An dieser Stelle bieten Blühstreifen in der Feldmark durch die hohe Artenvielfalt der Saatgutmischung und ein breites Spektrum der Blüte- und Reifezeitpunkte ein kontinuierliches Nahrungsangebot“, heißt es auf www.bueckeburg-blueht.de.

Hinzu komme, dass die Streifen nicht nur Bienen mit Futter versorgen. Auch andere Insekten ernähren sich von Blütennektar oder Pollen. Die Insekten wiederum bilden Nahrungsgrundlagen für Spinnen, Amphibien, Vögel und kleine Säugetiere. Überdies findet die Tierwelt dort nicht nur eine Futterquelle, sondern auch Deckung und Nistplätze.

Vernetzung mit biologischen Rückzugsräumen

Im Idealfall würden durch „grüne Brücken“ Vernetzungen zwischen Rückzugsräumen wie Naturschutzflächen, Biotopen, Hecken und Wäldern geschaffen. Auch erhöhen die Streifen den Schutz vor Wind- und Wassererosion auf angrenzenden landwirtschaftlich genutzten Flächen.

2018 wollen die Initiatoren Blüh-Patenschaften anbieten und so dafür Sorge tragen, dass ein möglichst großes Areal in Insektenparadiese verwandelt wird. In diesem Jahr finanzieren Igel-Mitstreiter die Blüh- und Schutzstreifen. bus