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Bückeburg Stadt Keine Anbindung an die Kreisstraße
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Keine Anbindung an die Kreisstraße
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09:30 21.08.2018
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Bückeburg

Begründet wurde die Entscheidung damit, dass die Einmündung auf die Kreisstraße außerhalb der geschlossenen Ortschaft erfolgt wäre. Etwa 26 neue Bauplätze sollen in dem Baugebiet ausgewiesen werden.

„Letztlich bleibt jetzt nur noch die Möglichkeit, das Baugebiet fußläufig an die Petzer Straße anzubinden“, stellte der Ausschussvorsitzende Bernd Insinger in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses fest, als einstimmig die weitere Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Aufstellung des B-Plans beschlossen wurde. Der Verkehr soll nun über die Straße Auf der Höhe und zwei von dieser Straße abführenden Stichstraßen in das Neubaugebiet geführt werden.

Aufgrund der überschaubaren Baugebietsgröße rechnet ein hinzugezogener Gutachter mit rund 140 Fahrten pro Tag, die sich auf zwei Anbindungspunkte verteilen. Im Ergebnis beurteilt er diese Netzverteilung für die davon betroffenen Anwohner als „durchaus vertretbare Größe“, wie es in der Vorlage für den Rat heißt. Diese Erschließung berücksichtige auch die umfangreiche Stellungnahme vieler Anwohner, die sich im Vorfeld eindeutig gegen eine Nord-Süd-Verbindung ausgesprochen hatten. Zudem wird mit dieser Erschließungsform die städtebaulich wichtige Verknüpfung des „alten“ und neuen Siedlungsbereiches erreicht.

Keine Erschließung über Landwirtschaftsweg

Das Neubaugebiet über den landwirtschaftlichen Weg zu erschließen, der im Rahmen der Flurbereinigung nach dem Bau der Bückeburger Umgehungsstraßen angelegt und bepflanzt wurde, scheidet aus, da den direkten Anliegern im Baugebiet „Auf der Höhe“ vertraglich zugesichert worden ist, dass dieser Weg nicht für Erschließungszwecke genutzt werden darf.

Hinsichtlich der Festsetzungen wird sich nach Angaben der Verwaltung der neue B-Plan in modifizierter Form an den Festsetzungen des benachbarten Baugebietes „Auf der Höhe“ orientieren – unter Berücksichtigung und Würdigung der „hervorragend ausgebildeten Feldhecke“ am Wirtschaftsweg, die erhalten und geschützt wird. Im Norden wird die Regenwasserrückhaltung vorgesehen, die mit ihrer Begrünung den notwendigen Puffer und Abstand der Wohnbebauung im Hinblick auf Lärmemissionen von der K2 (Petzer Straße) leisten soll. rc