MPS-Skulpturenpark in Bückeburg offiziell genehmigt - reduziertes Ticket für Anwohner
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MPS-Skulpturenpark in Bückeburg offiziell genehmigt - reduziertes Ticket für Anwohner

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15:18 17.07.2020
Quelle: Johannes Pietsch
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Bückeburg

Dem MPS-Skulpturenpark ist am Freitagmittag nun auch die formale Baugenehmigung für den Freizeitpark übermittelt worden. Veranstalter Gisbert Hiller postete ein entsprechendes Foto auf seinem Facebook-Kanal. Der Aufbau ist bereits seit Mittwoch in vollem Gange, und auch behördlich abgesichert.

25 Jahre Gastfreundschaft

Nachdem nun feststeht, dass der Skulpturen-Park wie geplant stattfinden kann, hat sich Veranstalter Gisbert Hiller mit einem besonderen Angebot speziell an die Bückeburger gewandt: Als Dankeschön für die 25 Jahre Gastfreundschaft seit dem ersten MPS im Sommer 1996 und als Entgegenkommen für die möglicherweise zu erwartenden Begleiterscheinungen des jetzt bevorstehenden mehrwöchigen Großprojekts wird es an allen 33 Tagen für Einheimische an den Tageskassen das „Danke Bückeburg“-Ticket geben.

Das „Danke Bückeburg“-Ticket

Jugendliche ab 16 Jahre und Erwachsene zahlen dabei freitags und sonntags nur zehn Euro statt 16 Euro Normalpreis. An den Samstagen kostet der Eintritt für sie jeweils nur 15 Euro statt 21 Euro. Kinder von 6 bis 15 Jahren zahlen freitags und sonntags fünf Euro statt 8,50 Euro, an Samstagen 7 Euro statt 10,50 Euro.

Voraussetzung für das „Danke Bückeburg“-Ticket ist, dass die Käufer durch Personalausweis Bückeburg als aktuellen Wohnsitz nachweisen können. Kinder bis einschließlich 5 Jahren sind grundsätzlich immer kostenlos dabei.

Anwohnerparkzone wird ausgewiesen

Mit dem „Danke Bückeburg“-Ticket will Veranstalter Hiller um Verständnis und Toleranz für die unter Umständen zu erwartenden Begleiterscheinungen des Freizeitpark-Projekts wie erhöhter Anreiseverkehr oder auch Parkplatzsuche werben. Dabei werde in Zusammenarbeit mit den Behörden alles versucht, um Belästigungen und Einschränkungen beispielsweise durch Falschparker von vorneherein zu unterbinden.

Der Skuplturenpark ist genehmigt.

So werde zum Beispiel der Bereich um die an der Mausoleumswiese gelegene Richard-Sahla-Straße während der gesamten Dauer des Skulpturen-Parks als Anwohnerparkzone ausgewiesen und entsprechend überwacht. Auch sollen alle in direkter Nachbarschaft lebenden Anwohner Freikarten für den Skulpturen-Park erhalten. Ein entsprechendes Schreiben an die Haushalte werde es während der am 16. Juli begonnenen Aufbauphase geben.

Lärmbelästigung wird so gering wie möglich gehalten

Befürchtungen einer erhöhten Lärm- oder Geruchsbelästigung tritt der Veranstalter ausdrücklich entgegen. Im Gegensatz zum normalen MPS gebe es beim Skulpturen-Park keinerlei Großbühnen mit Bands und elektronisch verstärkter Musik. Einige der auf den offenen Szeneflächen geplanten Künstlerdarbietungen würden zwar durch Mikrophonanlagen verstärkt, dies betreffe jedoch ausschließlich die Bauerngutwiese

Mehr dazu: Es fehlen nur noch Details beim MPS-Freizeitpark in Bückeburg

Auf der Mausoleumswiese seien hingegen überhaupt keine Tonanlagen geplant, zudem werde dort der Betrieb des Skulpturen-Parks grundsätzlich schon um 22 Uhr beendet. Somit seien Lärmbelästigungen für die Mindener Straße und die Richard-Sahla-Straße ausgeschlossen. Ein entsprechendes Lärmschutzgutachten wurde bereits erstellt und vom Landkreis Schaumburg genehmigt.

Auch Großfeuer oder massenhafte Lagerfeuer wie beim MPS werde es beim Skulpturen-Park nicht geben. Bei Problemen oder Beschwerden wird während der gesamten Dauer des Projekts ein Mitarbeiter des MPS unter der Rufnummer (01 72) 363 83 34 rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Ponywiese wird kein Bestandteil der Veranstaltungsfläche

Eine wichtige Änderung betrifft auch die Abgrenzung des Veranstaltungsgeländes: Im Gegensatz zum Mittelalterlich Phantasie Spectaculum wird das Areal des Skulpturen-Parks außerhalb der Öffnungszeiten grundsätzlich gesperrt bleiben.

Zur Vorgeschichte: So will das MPS in Bückeburg dem Coronavirus trotzen

Die meisten Wege rund um das Mausoleum, insbesondere der Weg an den Tennisplätzen in Richtung Park-Café und weiter in Richtung Fischteiche sowie der Fußweg von der Mausoleumswiese in Richtung Gymnasium/Altersheim, bleiben aber vollständig geöffnet. Auch wird – anders als beim MPS – die Ponywiese am Park-Café nicht Bestandteil der Veranstaltungsfläche.

von Raimund Cremers und Johannes Pietsch