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Bückeburg Stadt Multifunktionsanlage: Tut sich noch etwas?
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Multifunktionsanlage: Tut sich noch etwas?
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21:34 21.02.2019
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Bückeburg

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend und Familie verwies die Ausschussvorsitzende Iris Gnieser (CDU) jedenfalls geheimnisvoll auf ein „kurzfristiges“ Gespräch mit dem Landkreis: „Dann schauen wir weiter.“ Auf Nachfrage sagte sie lediglich „abwarten“ – und ließ sich nichts weiter entlocken.

Zuvor hatte Fachgebietsleiter Christian Schütte unter dem Tagesordnungspunkt Sachstandsbericht darauf verwiesen, dass die Verwaltung bei der weiteren Standortsuche nicht weiter tätig werden wolle, sondern auf Aussagen aus dem politischen Raum warten werde, wohin es gehen soll. Seitens der Politik seien mehrere Standorte ins Spiel gebracht worden, die Verwaltung wolle „nicht wahllos“ loslegen, sondern konkret wissen: „Wo sollen wir anfassen?“

Standortsuche

Einig war sich die Politik ansonsten, dass der Standort Gymnasium Adolfinum „verbrannt ist“, wie es Ratsherr Oliver Salomon (WIR) formulierte. Es sei entschieden, dass es das Adolfinum nicht wird, so Ratsfrau Sandra Schauer (SPD). Bei allen vorgeschlagenen Standorten sei natürlich zu beachten, dass Lärmwerte nicht überschritten werden dürfen und seitens der Stadt entsprechende Prognosen eingeholt würden, wie der Fachgebietsleiter auf entsprechende Nachfrage sagte. Bei den meisten bisher diskutierten Standorten seien die Werte aber ab 20 Uhr überschritten, wie die Prüfungen der Stadtverwaltung ergeben hatten. „Umso ärgerlicher ist die ablehnende Haltung des Adolfinums“, so Gnieser.

Die Standortsuche soll nach einem Vorschlag des Ratsherrn Wilhelm Klusmeier (Grüne) jetzt der Arbeitsgruppe Spielplätze übertragen werden, die sich seit Jahren um Erhalt und Renovierung der Bückeburger Spielplätze kümmert. In diese Arbeitsgruppe soll auf Vorschlag des Ratsherrn Andreas Paul Schöniger (WIR) der Stadtjugendring eingebunden werden – bisher nicht in dieser Arbeitsgruppe aktiv. „Wir schließen niemanden aus, jeder kann gerne mitmachen und ist willkommen“, so Klusmeier.

rc