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Bückeburg Stadt Schwermetall spielen, bis der Kiefer bricht
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Schwermetall spielen, bis der Kiefer bricht
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19:20 21.05.2012
Heavy-Metal-Spezialisten aus Minden: Die Gruppe „Jawbreaker“ mit ihrem hünenhaften Sänger Stefan Kaiser (rechts). Quelle: jp
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Bückeburg

Bückeburg (jp). Während diejenigen, die für das Champions-League-Finale vor den Fernsehschirmen bis zur Verlängerung und dem Elfmeterschießen ausharrten, am Ende den Katzenjammer hatten (außer, sie waren notorische FC-Bayern-Hasser), hatten die Besucher der „Schraub-Bar“ das gute Ende mit gleich einer doppelten Ladung Hardrock und Heavy Metal auf ihrer Seite.

 Nach der Vlothoer Nachwuchs-Band „The Crunge“, die den Abend mit druckvollem, erdigem und bluesigem Hardrock im Stil von „AC/DC“ und „ZZ Top“ eröffnete, gehörte die Bühne den Mindener Heavy-Metal-Vertretern von „Jawbreaker“. Die vor rund zwei Jahren in der westfälischen Weserstadt gegründete Cover-Band hat sich mit ihrem Repertoire den ganz großen Klassikern des „New Wave of British Heavy Metal“ verschrieben, also jener Welle, die in den achtziger und vor allem den frühen neunziger Jahren Bands wie „Judas Priest“, „Saxon“, „Iron Maiden“, „Megadeth“ oder die deutsche Formation „Accept“ zu unerhörter Popularität führte. Ganz im Stil dieser legendären Heroen der harten, lauten Gitarrenriffs und der rhythmisch geschwungenen Haarmähnen ließen „Jawbreaker“, allen voran ihr hünenhafter Sänger Stefan Kaiser in martialischer Pose vor dem begeisterten Publikum in der „Schraub-Bar“ jene Ära des Heavy Metal wieder lebendig werden, in der ein Dave Mustaine „Holy Wars“ oder „Hangar 18“ schmetterte oder „Judas Priest“ den heroischen Metal-Messias „Painkiller“ beschworen.