Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Bückeburg Stadt Zu schnell gefahren: Kinder-Polizei hält große Kollegen an
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Zu schnell gefahren: Kinder-Polizei hält große Kollegen an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:39 15.05.2019
Polizeikommissarsanwärter Maximilian Schulz wird von seinen jungen "Kollegen" zurechtgewiesen. Quelle: pr.
Bückeburg

"Bückeburg hat eine neue Spezialeinheit", beginnt die örtliche Polizei ihre Pressemitteilung. Eine Streifenwagenbesatzung war den vier Nachwuchspolizisten an der Röntgenstraße ins Netz gegangen, wo sich diese um die Verkehrssicherheit kümmern.

Bei Verstößen schreite das Quartett unerbittlich ein, berichtet die Polizei. Das bekamen auch die eigenen Kollegen zu spüren.

Zu schnell unterwegs: Kinder-Polizei greift mit Spielzeugwaffe und Fantasieausweis durch

Zwei Zivilbeamten des Kriminalermittlungsdienstes waren nämlich angeblich zu schnell unterwegs und wurden von den mit Spielzeugwaffen, Kinderanhaltekelle und Fantasiedienstausweisen bestens ausgerüsteten Sicherheitskräften entsprechend um eine Erklärung gebeten.

Dabei ließen sich die Kinder auch nicht sonderlich davon beeindrucken, dass sich die Angehaltenen als "Kollegen" von der echten Polizei zu erkennen gaben.

Kommissarsanwärter muss zahlen - und steht nun unter Beobachtung

"Schließlich wurde eine Kurzvernehmung schriftlich mit dem Resultat fixiert, dass der derzeitige Polizeikommissarsanwärter Maximilian Schulz zu schnell gefahren ist und ein "Ferwarngeld" erhoben wird", erklären die Beamten. Das kommt den tatsächlichen Nachwuchspolizisten teuer zu stehen: Polizei und Polizei einigten sich auf eine Strafe von 50 Cent.

Führerscheinrechtliche Konsequenzen hätte Schulz allerdings nicht zu befürchten, berichtet die Polizei. Die jungen Kollegen von der Röntgenstraße wollen den Kommissarsanwärter aber im Auge behalten. von Lennart Hecht