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Ahnsen Google-Maps-Auto fährt mit Kamera durch Bad Eilsen
Schaumburg Eilsen Ahnsen Google-Maps-Auto fährt mit Kamera durch Bad Eilsen
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12:30 25.10.2019
In Ahnsen fuhr das mit „Google maps“ beschriftete Kamera-Auto mehrere Straßen ab. Quelle: wk
Ahnsen

Auf Anfrage dieser Zeitung, welchem Zweck dies gedient habe, verwies die in Hamburg ansässige Pressestelle des Unternehmens auf eine diesbezügliche allgemeine Information auf der Google-Homepage. Demnach hat Google die hierzulande bereits vor Jahren eingestellten Fahrten mit den Kamera-Autos seit März dieses Jahres in weiten Teilen Deutschlands wieder aufgenommen.

Daten werden überprüft

„Es sind dieselben Autos, die wir in der Vergangenheit genutzt haben, um Bilder für Street View aufzunehmen“, teilt Google auf seiner Website mit. Das bei diesen Fahrten erstellte Bildmaterial verwendet das Unternehmen, eigenen Angaben nach aber nur, „um Google Maps zu verbessern“. Man habe „keine Pläne“, dieses Bildmaterial zu veröffentlichen.

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Stattdessen soll mit den Daten sichergestellt werden, dass die „Straßennamen, Straßenschilder, Streckenführungen und Informationen über Geschäfte und andere Orte“, die für die Nutzer des Online-Kartendienstes „Google Maps“ von Interesse sind, richtig sind.

Datenschutz-Konferenz befasst sich mit Street-View

Nach Auskunft von Philip Ossenkopp, stellvertretender Pressesprecher der Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen, wird sich die Anfang November tagende Datenschutz-Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder mit dem Thema „Google Street View“ befassen.

Anlass ist ihm zufolge eine Anfrage von Google, die sich auf eine in Deutschland geltende Vorab-Widerspruchsmöglichkeit bezieht. Zur Erklärung: Gemäß dieser Regelung können Hauseigentümer und etwa Mieter verlangen, dass Fotos von deren Gebäuden und Grundstücken vor Veröffentlichung in „Street View“ unkenntlich gemacht werden (Gleiches gilt auch für Fotos von Personen und Autokennzeichen).

Ossenkopp nach will Google wissen, ob diese Vorab-Widerspruchsmöglichkeit immer noch gilt. von Michael Werk

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