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Ahnsen L451-Baustelle in Ahnsen: Das ist der aktuelle Stand der Arbeiten
Schaumburg Eilsen Ahnsen L451-Baustelle in Ahnsen: Das ist der aktuelle Stand der Arbeiten
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11:45 09.08.2019
Zügig verlegen zwei Mitarbeiter des Unternehmens Schweerbau aus Stadthagen die Betonplastersteine auf dem neuen Gehweg. Quelle: Michael Werk
Ahnsen

Sofern nichts Unerwartetes mehr dazwischenkommt, werden die Bauarbeiten an der Vehler Straße und Friedrich-Ebert-Straße noch in diesem Monat so weit vorangeschritten sein, dass das Teilstück zwischen Einmündung Schulstraße und Kreuzung Krainhäger Straße/Theodor-Heuss-Straße asphaltiert werden kann.

Das berichtet Detlev Schiebe, Vorarbeiter des ausführenden Unternehmens Schweerbau mit Sitz in Stadthagen, im Gespräch mit dieser Zeitung.

So geht es nach den Restarbeiten in Ahnsen weiter

In voraussichtlich eineinhalb Wochen werde der Fahrbahnbelag hergestellt. Lediglich ein paar Restarbeiten im Seitenbereich der beiden ineinander übergehenden Straßen sind demnach auf diesem Bauabschnitt der Landesstraße 451 anschließend noch zu erledigen. Für den Verkehr gesperrt werden müsse dafür aber nicht mehr.

„Wir sind im Zeitplan“, gibt Schiebe zu verstehen. Nach den Restarbeiten erfolge die Sanierung beziehungsweise der Ausbau eines Teilstücks der Landesstraße 451. Es reicht von der Einmündung Schulstraße bis zur Einmündung der neuen K73.

Drückende Hitze setzt den Bauarbeitern zu

Eine Erschwernis stellte für die Bauarbeiter das hochsommerliche Wetter mit den streckenweise geradezu tropischen Temperaturen dar. Deswegen fingen Schiebe und seine Kollegen bereits um 6 Uhr morgens statt – wie sonst üblich – erst um 7 Uhr mit der Arbeit an, um am Nachmittag, wenn die Hitze üblicherweise am größten ist, eine Stunde früher Feierabend machen zu können.

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Zudem versuchten sie, mit den zu verrichtenden Betonarbeiten stets bis etwa 13 Uhr fertig zu sein, um diesbezüglich keine Probleme zu bekommen. Wenn die Sonne auf den frischen Beton „knalle“, ziehe diese das Wasser aus dem nassen Kies-Zement-Wasser-Gemisch, bevor der Beton aushärten könne, erklärt Fachmann Schiebe. „Und dann wäre der Beton kaputt, und wir hätten nur noch Kies.“

Anwohner spendieren Kaltgetränke - und parken Autos um

Apropos Wasser: Einige Anwohner der Vehler Straße und der Friedrich-Ebert-Straße hätten den Bauarbeitern bei der Hitze Kaltgetränke spendiert, erzählt Schiebe. Die Anlieger kooperierten nach seinen Worten auch sehr gut, wenn Grundstückszufahrten wegen der Bauarbeiten mal für drei Tage gesperrt werden müssten.

Ohne Murren parkten die Bewohner ihre Fahrzeuge dann bereitwillig an anderer Stelle im Ort. „Dafür haben die Verständnis.“ von Michael Werk