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Bad Eilsen Bauarbeiten: Alternative Wege in die Wandelhalle des Fürstenhofs
Schaumburg Eilsen Bad Eilsen Bauarbeiten: Alternative Wege in die Wandelhalle des Fürstenhofs
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19:51 21.08.2019
Die neue Tragschicht ist schon eingebaut, demnächst wird der am Fürstenhof gelegene Weg gepflastert.   Quelle: wk
Bad Eilsen

Aufgrund der laufenden Bauarbeiten ist die Wandelhalle derzeit nicht mehr direkt vom Kurpark aus über diesen Weg zu erreichen. Der Bereich ist aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Stattdessen müssen die Besucher einen längeren Umweg nehmen, um über einen auf der anderen Seite des Gebäudekomplexes gelegenen Eingang zu den Veranstaltungen zu kommen, es sei denn, sie wählen alternativ einfach den Gang durch das Rehazentrum Bad Eilsen, was praktisch keine Verlängerung der Wegstrecke bedeutet.

Das Problem bei der letztgenannten Variante ist laut Kerstin Henke, Freizeittherapeutin des Hauses, dass sich die Besucher oftmals nicht trauen, als Nicht-Rehapatienten den Weg durch das Rehazentrum zu nehmen, denn es handele sich ja um eine Klinik, erklärt sie. Nach ihren Worten dürfen die Besucher der in der Wandelhalle stattfindenden Veranstaltungen aber den Weg durch die Klinik nehmen; hineingelangen können diese vom Kurpark aus über den Eingang am Schwimmbad des Hauses.

Bereits im Juni ist mit der Erneuerung des Parkwegs begonnen worden, berichtet Matthias Röhl, Projektleiter der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover (Eigentümerin des Rehazentrums). „Ursprünglich geplant war, dass wir in zwei bis drei Wochen damit durch sind.“ Dann aber habe man festgestellt, dass die unter dem Pflaster vorhandene Schotterschicht nach heutigen Maßstäben nicht mehr tragfähig genug sei, um den gepflasterten Weg weiterhin als Feuerwehrzufahrt nutzen zu können.

Eingangsbereich soll bis Ende November neu hergerichtet sein

Erschwerend sei hinzugekommen, dass die anliegenden Gebäude – das Rehazentrum und der Fürstenhof – mittels eines Schachtsystems, in dem verschiedene Versorgungsleitungen liegen, miteinander verbunden sind.

Aus diesen beiden Gründen musste laut Röhl eine neue, stärkere Tragschicht eingebaut werden, die zudem im Bereich des Schachtsystems um bis zu 15 Zentimeter höher nivelliert ist als vorher. Dies bedurfte seiner Aussage nach jedoch einer neuen Planung des Wegeaufbaus, was ebenfalls Zeit gekostet hat.

Inzwischen ist die Erneuerung dieses Weges aber so weit vorangeschritten, dass zumindest der hintere Teil in voraussichtlich drei Wochen wieder zur Benutzung freigegeben werden kann, kündigt der Projektleiter an. Bis zu den Herbstferien soll dann auch der andere Teil des Plasterweges fertig sein. Der seitlich am Fürstenhof entlangführende Weg sowie der vor dem Gebäude gelegene Eingangsbereich sollen bis Ende November neu hergerichtet sein. „Das ist der Plan.“ Von Michael Werk