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Heeßen Die Gräben in Heeßen sind wieder frei
Schaumburg Eilsen Heeßen Die Gräben in Heeßen sind wieder frei
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10:54 16.11.2018
Von den nicht mehr vitalen alten Pappeln sollen nur noch vier, fünf Meter hohe Totholzstämme stehen bleiben. Quelle: wk
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Heeßen

Zu beseitigen waren dabei zahlreiche abgebrochene Äste und Zweige der entlang der dortigen Gräben stehenden Büsche und Bäume (meist alte Pappeln), die infolge von Windbruch in die Abflussgräben zwischen Auestraße und Bundesstraße 83 gefallen waren.

Gefahr abwenden und gleichzeitig die Natur schützen

Um diesem Problem mit Blick auf die Zukunft nachhaltiger zu begegnen, sollen die Gehölze möglichst noch vor dem Winter von einer Fachfirma zurückgeschnitten werden. Mitunter sogar in den Gräben wachsende Bäume werden dagegen gänzlich entfernt. Das berichtet Bernd Schönemann, Gemeindedirektor der Gemeinde Heeßen.

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Einige schon länger abgestorbene und somit brüchige Pappeln werden indes – auf Wunsch des Naturschutzamtes des Landkreises Schaumburg – lediglich in rund vier, fünf Metern Höhe gekappt. Dergestalt eingekürzt sollen diese Totholzstämme dann in der Feldmark stehen bleiben und so weiterhin als Lebensraum für Tiere dienen.

Dies sei ein „guter Kompromiss“ zwischen Gefahrabwendung im Sinne der der Gemeinde obliegenden Verkehrssicherungspflicht und den Interessen des Naturschutzes, erklärt der Gemeindedirektor.

von Michael Werk