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Heeßen Nicht neu, aber komplett saniert
Schaumburg Eilsen Heeßen Nicht neu, aber komplett saniert
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00:19 25.08.2018
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Heeßen

Dieses Szenario trifft aber nicht auf die Gemeinde Heeßen zu, deren drei recht betagte Bushäuschen sich in einem doch ziemlich erbärmlichen Zustand befanden. Es hatten nicht nur unbekannte Zeitgenossen Graffitizeichnungen hinterlassen, auch das Holz war teilweise marode. Daher entschloss sich der Rat, alle drei Häuschen zu sanieren. Die notwendigen Holzarbeiten übernahmen Mitarbeiter des Bauhofes der Samtgemeinde, und für die anstehenden Malerarbeiten wurde ein Fachmann verpflichtet.

Die beiden Wartehäuschen an der Hauptstraße, die komplett aus Holz bestehen, erstrahlen mittlerweile wieder in neuem Glanz. Mitarbeiter des Bauhofes haben die teils vergammelten Holzbretter ersetzt. Um ein einheitliches Bild zu bekommen und auch die Graffiti-Schmierereien vollständig zu beseitigen, wurde ein Maler beauftragt, der die beiden Häuschen komplett mit dunkler Farbe versah.

Glasscheiben werden noch eingesetzt

Noch nicht beendet sind die Arbeiten am Buswartehäuschen an der Bückeburger Straße im Bereich des Netto-Marktes. Dort ist jetzt bereits eine neue Rückwand aus Holz eingesetzt worden, die in nächster Zeit aber noch gestrichen werden soll. Auch das Dach ist schon „vertäfelt“. In die beiden Seitenteile werden zudem wieder Glasscheiben eingesetzt, sodass die Nutzer, die auf den Bus warten müssen, vor Regen geschützt sind und sich einigermaßen wohlfühlen können.

Bürgermeister Harald Bokeloh, dem die Sanierung der Unterstände sehr am Herzen lag, hofft nun, dass in Zukunft wenigstens die selbst ernannten Graffiti-Künstler um die Buswartehäuschen in der Gemeinde einen großen Bogen machen. Erneute Reparaturen ließen sich aber leider nicht vermeiden, wenn in vielen Jahren der Zahn der Zeit wieder einmal am Holz der Häuschen nagt. „Und dann muss der Gemeinderat neu entscheiden“, erklärte der Bürgermeister. möh