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Luhden Landkreis will Unternehmen beauftragen
Schaumburg Eilsen Luhden Landkreis will Unternehmen beauftragen
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00:17 22.06.2018
Ungepflegt, da verwildert: das zu der Flüchtlingsunterkunft in Luhden gehörende Grundstück.
Ungepflegt, da verwildert: das zu der Flüchtlingsunterkunft in Luhden gehörende Grundstück. Quelle: wk
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Luhden

Dabei monierte er insbesondere den dortigen Wildwuchs, der bis in den öffentlichen Raum hineinreicht. Darüber hinaus störte er sich an einem nur noch in Teilen vorhandenen hölzernen Sichtschutzzaun, der ebenfalls zu dem unschönen Bild beitrage.

Insgesamt sehe das das Grundstück „nicht einladend“ aus, fasste der Luhdener die Situation zusammen. Daran knüpfte er die Frage, wer sich um die Pflege dieser Immobilie kümmert und ob denn diesbezüglich nicht auch die in dem Haus wohnenden Flüchtlinge Hand anlegen könnten.

Der Landkreis Schaumburg als Mieter beziehungsweise dessen Sozialamt habe dies zu erledigen, erklärte Andreas Kunde, Leiter des Fachbereichs Ordnungs- und Bauwesen der Samtgemeinde Eilsen, und fügte hinzu: „Das wird aber sicherlich nicht passieren.“ Ergo müsse man dort selbst tätig werden.

Gleichwohl könne man aber auch mal an den Eigentümer des Gebäudes herantreten, sagte Samtgemeindebürgermeister Bernd Schönemann. Hinsichtlich der Erfolgsaussichten räumte er allerdings ein, dass er da „gewisse Schwierigkeiten“ sehe. Aus Erfahrung wisse er jedenfalls, dass das Ganze am Ende doch an der Samtgemeinde Eilsen hängen bleiben werde.

Intensive Gespräche laufen

Grünen-Ratsmitglied Heinz-Hardy Hoffmann hakte daraufhin nach, ob es einen Sozialarbeiter gebe, den die Verwaltung wegen des Problems kontaktieren könne. Schönemann bejahte dies. Mit der Sozialarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt führe man sogar jede Woche intensive Gespräche, konkretisierte der Samtgemeindebürgermeister – „aber es fruchtet nicht so“.

Auf Nachfrage dieser Zeitung betonte Schönemann später, dass es grundsätzlich Sache des jeweiligen Gebäudeeigentümers sei, sich um die Pflege der von diesem vermieteten Immobilie zu kümmern. Passiere das nicht, könne das Ordnungsamt der Samtgemeinde den Vermieter aber auffordern, dieser Verpflichtung nachzukommen. Derlei Probleme mit Flüchtlingsunterkünften gebe es übrigens in allen Kommunen.

Wie von Schönemann weiter zu erfahren war, hat er persönlich mit dem Sozialamt des Landkreises Schaumburg Kontakt aufgenommen und dies über das Problem mit der Flüchtlingsunterkunft informiert. Seitens eines Mitarbeiters des Sozialamtes sei ihm daraufhin mitgeteilt worden, dass der Landkreis ein Unternehmen beauftragen werde, das den beklagten Unkrautwildwuchs auf dem Grundstück beseitigen soll, so der Samtgemeindebürgermeister. wk