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Luhden Seit 13 Jahren überfällig: Straßen "Am Golfplatz" bald fertig
Schaumburg Eilsen Luhden Seit 13 Jahren überfällig: Straßen "Am Golfplatz" bald fertig
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07:54 22.05.2019
Ein Ende des seit Jahren nur provisorischen Zustandes der Straßen rückt nun in greifbare Nähe. Quelle: wk
Luhden

Um den 11. Juni herum soll es mit dem Straßenendausbau im Neubaugebiet „Am Golfplatz“ (Luhden/Bad Eilsen) losgehen. Das hat Ralf Ottermann, Prokurist des in Stadthagen ansässigen Ingenieurbüros Kirchner Engineering Consultants, während der Sitzung des Luhdener Gemeinderates verkündet.

Im öffentlichen Teil dieser Versammlung informierte er zudem über weitere Details der Ausbauplanung.

Siedlungsstraßen sollen eigentlich lange fertig sein

Zuständig für die seit mittlerweile mehr als 13 Jahren überfällige Fertigstellung der Siedlungsstraßen ist die Racket Club GmbH Langenhagen (Erschließungsträger). Diese habe das Bückeburger Unternehmen W&S Tiefbau mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt, so Ottermann.

Mehr zum Thema: Keine Gehwege, keine Gossen - Zustand der Straße bringt Anwohner auf die Palme

Wie der Diplomingenieur weiter mitteilte, ist für den Endausbau der Straßen eine Bauzeit von 25 Wochen kalkuliert und als Termin für den Abschluss der Arbeiten der 13. Dezember dieses Jahres avisiert.

Diese drei Straßen werden bis Jahresende ausgebaut

Insgesamt werden Ottermann zufolge 855 Meter Straße fertiggestellt, und zwar die Straße Am Golfplatz (220 Meter), die Heinrich-Heine-Straße (385 Meter) sowie die Käthe-Kollwitz-Straße (250 Meter). Die beiden letztgenannten Straßen liegen teilweise auf dem Gebiet der Gemeinde Bad Eilsen, auf das sich ein Teil des Neubaugebietes erstreckt.

Ausgebaut werden die Straßen nach Darstellung von Ottermann auf einer Breite von insgesamt acht bis zehn Metern – Gossen, Gehwege und Parkstreifen mit eingerechnet. Die reine Fahrbahnbreite ist seinen Angaben nach auf einen Begegnungsverkehr zweier Autos ausgelegt, da dies später der Regelfall in dem Wohngebiet sein wird.

Nicht überall gibt es auf beiden Seiten Gehweg

Und weiter: In einigen Bereichen werden auf beiden Seiten der Fahrbahn Gehwege angelegt, andere Straßenabschnitte erhalten indes nur auf einer Seite einen Gehweg. Die Gehwege und Parkstreifen werden gepflastert, wohingegen die Fahrbahn asphaltiert wird.

Ob die circa acht Zentimeter dicke Bitumenschicht der Baustraßen als Tragschicht für die aufzubringende Deckschicht verwendet werden kann, soll laut Ottermann noch mittels einer ergänzenden Baugrunduntersuchung geklärt werden. In einigen Bereichen weise die vor rund zwanzig Jahren eingebaute Bitumenschicht nämlich Schadstellen auf, erklärte er.

Ebenso solle noch eine ergänzende Untersuchung der seinerzeit verlegten Schmutz- und Regenwasserkanäle erfolgen.

Diese Pflichten kommen auf die Anwohner zu

In diesem Zusammenhang wies Ottermann darauf hin, dass die Anlieger (Grundstückseigentümer) verpflichtet seien, die Zufahrten zu ihren Grundstücken nach Fertigstellung der Straßen auf eigene Kosten anzugleichen.

Zudem müssten diese sicherstellen, dass das bei Regen auf ihren Grundstückszufahrten anfallende Oberflächenwasser nicht auf die Straße entwässert werde. von Michael Werk