Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Aus dem Landkreis Augenmaß ist wichtig
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Augenmaß ist wichtig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:41 23.09.2018
Dr. med. Günther Bauermeister erklärt bei Untersuchungen, worauf bei Gefäßerkrankungen zu achten ist. Quelle: tbh
Landkreis

In der Eingangshalle des Klinikums konnten sich Besucher unter anderem von Sanitätshäusern und Pflegediensten beraten lassen oder sich anhand von Modellen anschauen, wie ein Stent eingesetzt wird. Wer wollte, konnte sich vor Ort auch gleich untersuchen lassen. Dieses Angebot nahm unter anderem Horst Buchholz aus Bückeburg an. Der Chefarzt der Gefäßchirurgie, Dr. med. Günther Bauermeister, nahm in einem Ultraschall seine Halsschlagader in Augenschein. „Alles in Ordnung“, ließ er zur Freude von Buchholz verlauten.

Der Chefarzt der Gefäßchirurgie war bei dem Informationstag im Dauereinsatz. Bei einem detailreichen Vortrag zeigte er, wie eine Bauchschlagader beim Operieren aussieht und wie Beschwerden heute „wesentlich schonender“ auch ohne „offenen OP“ behandelt werden können. „Der Mensch ist kein Auto, die Natur ist komplizierter“, betonte Dr. Bauermeister und verdeutlichte auch die Risiken, die mit der Behandlung einer Gefäßerkrankung verbunden sind. Grundsätzlich riet der Mediziner „Risikofaktoren zu reduzieren“. Sein Appell: „Bei der Lebensweise und bei der Ernährung auf ein vernünftiges Augenmaß achten.“

Dr. med. Günther Bauermeister erläutert wie ein Stent eingesetzt wird.

Das Informationsangebot fand Anklang bei den Besuchern. Norbert Paulick und seine Ehefrau Waltraud Dohmeier-Paulick aus Bad Nenndorf nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren und gleichzeitig auch das neue Klinikum zu besichtigen – den Arbeitsplatz ihrer Schwiegertochter.

Grundsätzlich sei so ein Angebot wichtig, um Ängste zu nehmen, indem die erklärt werde, was für Beschwerden es gibt, worauf zu achten ist und wie eine Behandlung aussieht. Nur durch umfassende Informationen könnten sich Betroffene anschließend auch für die richtige Therapie entscheiden, erklärte Dr. Bauermeister. tbh