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Aus dem Landkreis Corona-Infizierte und die Auswirkungen in Schaumburg
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Corona-Infizierte und die Auswirkungen in Schaumburg
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18:36 07.03.2020
Quelle: (dpa/Sebastian Gollnow)
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Landkreis

+++ 17.16 Uhr

Zwei weitere Corona-Verdachtsfälle im Kreis Minden-Lübbecke wurden am Samstag mit einem positiven Virustest bestätigt. Wie der Kreis mitteilt, haben sich die beiden erkrankten Personen jeweils während eines Auslandsaufenthalts infiziert. Die Infektionswege seien bekannt und nachvollziehbar. Beide hätte eine leichte Grippesymptomatik. "Alle Kontaktpersonen sind informiert und befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne", heißt es in einer Mitteilung des Kreis Minden-Lübbecke.

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+++ 16.05 Uhr

Zwei bestätigte Corona-Fälle in Bielefeld: Der 53-jährige Mann und die 47-jährige Frau waren eine Woche lang in einer Reisegruppe in Israel. Sie kamen am 4. März zurück, am 5. März wurde der Busfahrer positiv getestet. Wie die Stadt weiter mitteilt, bestand die Reisegruppe aus 30 Teilnehmern; sieben davon aus Bielefeld. Davon wurden fünf gestestet: zwei positiv; und drei negativ. Alle sieben Personen kamen unverzüglich in Quarantäne. Zwei Ergebnisse stehen noch aus. Das Ergebnis wird für den Beginn der nächsten Woche erwartet. Den beiden positiv getesten Personen geht es den Umständen entsprechend gut. Es handelt sich um eine Altenpflegerin sowie einen katholischen Gemeindereferenten. Der Gemeindereferent hat zwei schulpflichtige Kinder, die auch in der Schule waren. Eine Schulschließung hält der Krisenstab aber nicht für nötig. Beide Schulen sind informiert.

+++ 14.45 Uhr

Der Chef der in Rom mitregierenden Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti, ist positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Es gehe ihm gut, er müsse aber zunächst zu Hause in Quarantäne bleiben, erklärte der 54-jährige Politiker am Samstag in einem Video bei Facebook. Er und seine Familie hielten sich an die Anweisungen der Mediziner und der Wissenschaft, er gehe mit gutem Beispiel voran. Er habe sein Umfeld in der Politik informiert, damit die Arbeit weitergehen könne. «Auf bald, ciao!», schloss er.

In Italien steigt die Zahl der Sars-CoV-2-Infizierten und der an der vom Virus verursachten Erkrankung Covid-19 Verstorbenen trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen weiter. Insgesamt waren bis Freitag 4636 Menschen als infiziert registriert. Davon waren 197 Menschen gestorben. Viele Betroffene sind aber auch schon wieder gesund.

Die Sozialdemokraten, kurz PD, regieren in Rom gemeinsam mit kleineren Kräften und der Fünf-Sterne-Bewegung. Es gab zwar in Italien bereits mehrere infizierte Politiker, Zingaretti ist jedoch besonders bekannt. dpa

+++ 14.07 Uhr

Bei Symptomen und dem Verdacht, zu einer Risikogruppe zu gehören, gilt: Unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zuhause bleiben, nach telefonischer Voranmeldung einen Arzt aufsuchen, auf Husten- und Nies-Etikette und eine gute Händehygiene achten.

Bei leichten Symptomen reicht die Kontaktaufnahme zum Hausarzt. Bei schweren Symptomen ist eine weitere Abklärung notwendig. 

Außerhalb der regulären Öffnungszeiten steht - wie bei anderen schweren Erkrankungen auch - der kassenärztliche Notdienst zur Verfügung unter Tel. 116 117.

Wichtig ist in beiden Fällen, sich von anderen Menschen so gut wie möglich fern zu halten.

+++ 13.46 Uhr

Beim weltweit führenden Hersteller von Schutzanzügen Dupont stehen derzeit die Maschinen nicht still. «Seit dem offiziellen Ausbruch des Coronavirus merken wir eine stark erhöhte Nachfrage», sagte Produktmanager Albrecht Gerland im Werk im luxemburgischen Contern der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst sei deutlich mehr Ware nach China geliefert worden, wo das Virus ausgebrochen war. Mit der zunehmenden Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 stehe aktuell Europa vermehrt im Fokus. dpa

+++ 12.27 Uhr

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat die isländische Regierung den Ausnahmezustand für die Nordatlantik-Insel ausgerufen. Erstmals hätten sich zwei Menschen - ein Mann und eine Frau zwischen 50 und 70 Jahren - in Island selbst mit der Lungenkrankheit Covid-19 angesteckt, sagte Chef-Epidemiologe Thorolfur Gudnason am Freitag, wie die isländische Zeitung «Morgunbladid» berichtete. Daher habe das Katastrophenschutz-Ministerium den Ausnahmezustand ausgerufen. Die bisher Infizierten hätten sich in Österreich oder Italien angesteckt. 

Insgesamt habe sich die Zahl der bestätigten Fälle in dem kleinen europäischen Land nun auf 43 erhöht, hieß es weiter. Alle Infizierten seien nicht schwer erkrankt. Der Ausnahmezustand bedeutet, dass in Institutionen strengere Regeln zur Prävention eingehalten werden müssen. In der Öffentlichkeit gebe es aber zunächst keine größeren Einschränkungen. dpa

+++ 11.04 Uhr

Der österreichische Zoll hat bei der Kontrolle eines Reisebusses 21 000 geschmuggelte Mundschutz-Masken sichergestellt. Wie das österreichische Finanzministerium am Samstag mitteilte, stoppten die Zöllner die Weiterfahrt der vier Fahrer und drei Passagiere, die von der Türkei nach Deutschland wollten. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage wegen des Coronavirus Sars-CoV-2 schätzt das Finanzministerium, dass die Schmuggler mit den nicht zertifizierten Schutzmasken «mindestens 50 000 Euro Gewinn» hätten erzielen können. 

Der Bus eines türkischen Unternehmens war laut den Behörden in der Vergangenheit immer wieder als Schmugglerfahrzeug aufgefallen. Bei der Kontrolle am Donnerstag in Wien fanden die Zöllner neben den Einmal-Masken 25 Kilogramm Fleisch, 1200 Zigaretten und verschiedene andere Waren. dpa

+++10.12 Uhr

Bei immer mehr Menschen in Deutschland wird das neue Coronavirus nachgewiesen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet von inzwischen rund 640 Fällen (Stand Freitagabend), das sind mehr als zehn Mal so viele wie eine Woche zuvor. Außer in Sachsen-Anhalt ist der Erreger Sars-CoV-2 in allen Bundesländern nachgewiesen worden. Allerdings kehrten am Freitagabend mehrere Schülergruppen aus dem Risikogebiet Südtirol nach Sachsen-Anhalt zurück, sie sollen vorsichtshalber zwei Wochen in Quarantäne bleiben. Testergebnisse der Schüler lagen zunächst nicht vor. Die meisten Fälle bundesweit verzeichnet Nordrhein-Westfalen vor Bayern und Baden-Württemberg. dpa

+++9.15 Uhr

Malta hat am Samstag die erste erfasste Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Wie Gesundheitsminister Chris Fearne sagte, handelt es sich um ein zwölfjähriges italienisches Mädchen. Das Kind lebe mit der Familie in dem Inselstaat, sei aber vor kurzem in Italien im Urlaub gewesen, ergänzte der Politiker. Die Familie sei nach der Rückkehr aus Rom in häusliche Quarantäne gegangen und habe nur minimalen Kontakt zu weiteren Menschen in Malta gehabt.

Die Regierung in Valletta hatte kürzlich aus Sorge vor einer Einschleppung von Covid-19 das Kreuzfahrtschiff «MSC Opera» mit mehr als 2000 Menschen an Bord nicht anlegen lassen. dpa

+++ Ende der Berichterstattung Freitag, 6. März +++

+++ 17.35 Uhr

Der bundesweit bekannte Lügder Landarzt Dr. Bertel Berendes lässt sich vom Corona-Virus nicht aus der Ruhe bringen. „Die momentane Hysterie ist in keiner Weise induziert“, sagte der 77-Jährige am Freitag den Pyrmonter Nachrichten. Viel bedrohlicher sei die Grippe. „Ich hatte in den letzten drei Wochen neun mit echter Influenza infizierte Patienten.“ Von bundesweit 134000 nachgewiesenen Grippe-Patienten seien über 200 gestorben. Das Corona-Virus sei „sehr wahrscheinlich nicht so gefährlich, wie wir gedacht haben“.

+++ 17.21 Uhr

Die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus hat zur Absage einer Großveranstaltung in Bad Pyrmont geführt. Der Deutscher Klöppelverband hat seinen Kongress abgesagt, zu dem im April bis zu 4000 Gäste erwartet wurden. Für die Kurstadt ist das unter wirtschaftlichen Aspekten ein herber Schlag.

+++ 17.10 Uhr

Wegen des Nachfrageeinbruchs infolge des Coronavirus streicht der Lufthansa-Konzern seinen Flugplan noch weiter zusammen. In den nächsten Wochen solle die Kapazität um bis zu 50 Prozent reduziert werden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. dpa

+++ 16.51 Uhr

Einzelne Schüler des Lüttfeld-Berufskollegs in Lippe, die sich derzeit auf dem Rückweg aus Südtirol befinden, zeigen grippeartige Symptome. Das hat der Kreis Lippe berichtet. Da Südtirol jetzt vom Robert Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt worden sei, habe die Kreisverwaltung Kreis Lippe sofort reagiert und Maßnahmen eingeleitet. Jeder Schüler erhalte noch im Bus einen Auskunftsbogen, auf dem er seine Symptome und Angaben zu eventuellen Vorerkrankungen beschreiben soll. Zudem werde nach der Ankunft in Lippe von der gesamten Reisegruppe ein Abstrich gemacht, der auf das Coronavirus beprobt werde. Alle Schüler der Reisegruppe sollen bis kommenden Mittwoch, 11. März, zu Hause bleiben. Über das gesamte Vorgehen wurden die Eltern der Schüler vorab informiert. Weitergehende Maßnahmen behält sich der Kreis Lippe vor.

+++ 16.33 Uhr

Einzelne Schüler des Lüttfeld-Berufskollegs, die sich derzeit auf dem Rückweg aus Südtirol befinden, zeigen grippeartige Symptome. Das hat der Kreis Lippe berichtet. Da Südtirol jetzt vom Robert Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt worden sei, habe die Kreisverwaltung Kreis Lippe sofort reagiert und Maßnahmen eingeleitet. Jeder Schüler erhalte noch im Bus einen Auskunftsbogen, auf dem er seine Symptome und Angaben zu eventuellen Vorerkrankungen beschreiben soll. Zudem werde nach der Ankunft in Lippe von der gesamten Reisegruppe ein Abstrich gemacht, der auf das Coronavirus beprobt werde. Alle Schüler der Reisegruppe sollen bis kommenden Mittwoch, 11. März, zu Hause bleiben. Über das gesamte Vorgehen wurden die Eltern der Schüler vorab informiert. Weitergehende Maßnahmen behält sich der Kreis Lippe vor.

+++ 16.10 Uhr

Auch die heimische Wirtschaft spürt die Auswirkungen durch das Coronavirus, sagt Dieter Mefus vom Arbeitgeberverband der Unternehmen im Weserbergland. Demnach hätten vor allem die international agierenden Unternehmen Probleme mit Zulieferern. Mefus geht davon aus, dass deshalb derzeit bis zu 500 Mitarbeiter in der Region in Kurzarbeit sind. Der wirtschaftliche Schaden durch das Coronavirus stuft Mefus als nicht unbeträchtlich ein. Und damit meint er nicht nur die Wirtschaft in unserer Region, oder Deutschland, sondern vor allem die gesamte Weltwirtschaft. Er sei sich nicht sicher, ob dieser Verlust in diesem Jahr wieder aufzuholen sei.

+++ 15.34 Uhr

Zwei bestätigte Coronavirus-Fälle im Kreis Minden-Lübbecke. Ein Ehepaar im Kreisgebiet ist heute positiv auf COVID 19 getestet worden, teilt der Kreis Minden-Lübbecke mit. Die Patienten seien bereits informiert, die Kontaktpersonen würden zurzeit ermittelt und ebenfalls informiert.

+++ 14.40 Uhr

Fünfter Corona-Fall in der Region Hannover: Bei einem Patienten im KRH Klinikum Lehrte ist der Coronavirus nachgewiesen worden, teilte das Klinikum Region Hannover am Freitagmittag mit. Der entsprechende Abstrich sei am Donnerstag entnommen und am Freitag als positiv bestätigt worden. Der Patient war demnach am Mittwoch stationär und isoliert aufgenommen worden, meldet die Neue Deister Zeitung online. 

+++ 14.36 Uhr

Die Messeveranstalter in Minden bleiben in Sachen Corona-Virus gelassen. Messen wie „Haus und Energie“ oder „Go Future“ fanden in den vergangenen Jahren immer im Frühjahr statt, mehrere Tausend Menschen besuchten sie. Schon in knapp einer Woche ist die erste der Großveranstaltungen geplant.

+++ 12.50 Uhr

Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Südtirol ab. Abgeraten wird von nicht nötigen Reisen in die Regionen Südtirol, Emilia-Romagna und Lombardei sowie in die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien

+++ 12.10 Uhr

Coronavirus bestätigt: Ein älteres Ehepaar aus dem Kreis Herford hat sich nach Angaben des Mindener Tageblatts mit dem Coronavirus infiziert. Der Ehemann hatte nach einer Italienreise Erkältungssymptome. Wie Petra Scholz, Pressesprecherin des Kreises Herford mitteilt, hätte sich das Paar vorbildlich verhalten und sich in Absprache mit dem Hausarzt und dem Kreisgesundheitsamt vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben.

+++ 11.34 Uhr

Außer der Hannover Messe sind in der Landeshauptstadt weitere Messeveranstaltungen abgesagt worden. So auch die Digitalmesse Twenty2x, die sich an IT-Entscheider, IT-Experten und Berater wendet sowie die Halal Hannover um Halal-konforme Lebensmittel, Getränke, Kosmetik und Reisen. Überregional sind in Berlin die Tourismusmesse ITB, die Münchener Handwerksmesse IHM und die Leipziger Buchmesse abgesagt worden.

+++ 10.17 Uhr

Die Dewezet-Sportgala, die eigentlich am 14. März stattfinden sollte, ist aufgrund des sich ausbreitenden Virus auf den 19. September verschoben worden.

+++ 10.00 Uhr

Bis Donnerstagabend (Stand 17.15 Uhr) sind in Niedersachsen insgesamt 18 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus labordiagnostisch bestätigt worden. Folgende Landkreise sind nach Angaben des niedersächsischen Gesundheitsministeriums betroffen:  

1 Fall im Landkreis Ammerland

1 Fall in Cuxhaven

1 Fall in der Grafschaft Bentheim

1 Fall im Landkreis Leer

2 Fälle im Landkreis Rotenburg (Wümme)

1 Fall im Landkreis Stade

1 Fall in Osnabrück

3 Fälle in der Region Hannover

1 Fall in Braunschweig 

3 Fälle in Celle 

1 Fall in Oldenburg

1 Fall in Wilhelmshaven 

Das Ministerium weist darauf hin, dass in der Statistik des Landesgesundheitsamtes seit dem 2. März ein Fall aus Delmenhorst geführt wird. Dabei handele es sich um einen Anfang Februar aus China ausgeflogenen Deutschen, der nach seiner Rückkehr in Frankfurt positiv getestet wurde. Da die Person in Delmenhorst wohnhaft sei, werde dieser Fall Niedersachsen zugeordnet, der Infizierte habe sich aber über den gesamten Zeitraum seiner Erkrankung nicht im Bundesland aufgehalten. Zudem habe die betroffene Person bereits Mitte Februar aus der Quarantäne in Frankfurt entlassen werden können, nachdem das Corona-Virus nicht mehr nachgewiesen werden konnte.

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+++ 5. März:

+++ 17.20 Uhr

Ein Hund in Hongkong hat sich offenbar, berichtet die Süddeutsche Zeitung, bei seinen Haltern mit dem Coronavirus angesteckt.

+++ 17.01 Uhr

Flächendeckende Schulschließungen wie in Italien wegen der Corona-Pandemie sind in Deutschland nicht absehbar. So lehnte der Deutsche Lehrerverband generelle Schulschließungen am Donnerstag ab. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte bereits nach einem Krisentreffen der Fachminister von Bund und Ländern am Mittwoch: "Ich halte pauschale Schul- oder Universitätsschließungen nicht für angemessen". dpa

+++ 16.25 Uhr

Als Reaktion auf die Bestätigte Corona-Infektion in Lippe ist in der "Kulturfabrik Hangar 21" in Detmold ein Diagnosezentrum eingerichtet worden, berichtet die LZ. Das sei eine vorbereitende Maßnahmen, wenn zusätzliche Abstriche notwendig werden sollten. Dadurch sollen sensible Bereiche wie etwa Krankenhäuser geschützt werden.

+++ 16.20 Uhr

Die "Nacht des Sports" am Freitag, 27. März, im Rathaussaal Bückeburg soll nach derzeitigem Stand stattfinden, bestätigt die Sparkasse Schaumburg. "Wir bewerten die Situation in kurzfristigen Abständen neu. Eine endgültige Entscheidung werden wir 10 bis 14 Tage vor der Veranstaltung treffen."

+++ 15.58 Uhr

Um 16 Uhr gibt der Kreis Lippe eine Pressekonferenz, um über die Maßnahmen im Kreisgebiet nach dem bestätigten ersten Fall zu informieren. Teilnehmen werden Landrat Dr. Axel Lehmann, Dr. Kerstin Ahaus, Leiterin Gesundheitsamt beim Kreis Lippe und Meinolf Haase, Leiter Bevölkerungsschutz. jak

+++ 15.03 Uhr

Die in Luhden ansässige Bahr Modultechnik GmbH hat ihre für Samstag im Bad Eilser „Palais im Park“ geplante große 30-Jahr-Feier wegen der aktuellen Situation abgeblasen. Zu dem Event waren laut Dirk Bahr (Geschäftsführer) auch viele Vertragshändler und Kunden aus dem Ausland eingeladen. In den vergangenen Tagen hatten ihm zufolge jedoch etliche Gäste wegen der zunehmenden Coronavirus-Infektionen und dem damit einhergehenden steigenden Ansteckungsrisiko abgesagt. Die Jubiläumsfeier ist daher auf einen Termin im Dezember verschoben worden. wk

+++ 14.40 Uhr

Tatsächlich scheinen die Verantwortlichen im Gesundheitsamt ratlos. „Wir befinden uns im Gespräch mit der KVN“, ist von Leiter Dr. Jörg Fedderke zu erfahren. Eine Ahnung, welche Ärzte in Schaumburg überhaupt noch in der Lage seien, einen Test auf den Corona-Erreger durchzuführen, habe er nicht. Der Kreis führe keine Liste. Erkrankte werden an ein Labor in Hameln verwiesen.

+++ 14.38 Uhr

Wie die Verwaltung in Gütersloh am Donnerstagmittag mitteilt, hat es einen Fehler des zuständigen Labors gegeben. "Der vermeintlich erste Coronafall im Kreis Gütersloh ist keiner", heißt es vom Kreis. Nachdem das Labor zunächst vermeldet hatte, dass der Coronatest bei einem älteren Mann positiv gewesen sei, sei am Donnerstag dann die Korrektur durch das Labor erfolgt. Am Nachmittag will der Kreis weitere Details bekanntgeben.

+++ 14.10 Uhr

In Celle wurde ein erster positiver Test auf das Covid-19-Virus bestätigt. Wie der Landkreis Celle mitteilte, ist ein 50 Jahre alter Mann betroffen, "der zum Kontaktumfeld des ersten bestätigten Corona-Patienten aus Uetze zählt" und sich "aus Sicherheitsgründen schon seit Ende Februar in Quarantäne befindet". Er zeige bisher nur geringe Symptome.

+++ 12.15 Uhr

 Nicht nur angesichts der Ausbreitung des neuen Corona-Virus ist es wichtig, sich vor Infektionen zu schützen.  Diese Maßnahmen helfen bereits, das Risiko einer Ansteckung zu minimieren.

+++ 12 Uhr

Die Stadt Rinteln weist Mitarbeiter und Besucher darauf hin, sich aufgrund der aktuellen Situation bitte nicht die Hände zu schütteln. Damit sollen Infektionen vermieden werden.

+++ 11.15 Uhr

Laut übereinstimmenden Medienberichten beträgt die Zahl der Coronavirus-Fälle in NRW nun mehr als 140, in ganz Deutschland sollen es schon mehr als 260 Fälle sein.

+++ 11.00 Uhr

Aufgrund des im Kreis Lippe aufgetretenen Coronafalls hat die Kreisverwaltung eine Informationshotline eingerichtet. Das Gesundheitsamt Lippe hat die Hotline unter der Rufnummer 05231 / 62-1100 geschaltet. Sollten Menschen in Lippe den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, bleibt das Vorgehen laut Kreisverwaltung unverändert: "Im ersten Schritt telefonisch den eigenen Hausarzt kontaktieren und eine eventuell erforderliche Behandlung besprechen. Außerhalb der Sprechzeiten hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der 116 117. Die Akteure entscheiden auch, ob eine Vorsprache oder Einweisung in das Klinikum Lippe notwendig ist, daher ist auch von telefonischen Anfragen an das Klinikum abzusehen."

+++ 10.54 Uhr

Aus dem Klinikum Schaumburg melden Ärzte zahlreiche gestohlenen Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken. Sie appellieren: Das medizinische Personal ist unbedingt auf diese Schutzausrüstung angewiesen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Für Normalbürger ohne Infektionsrisiko sind sie nicht notwendig.

+++ 10 Uhr

Im Landkreis Lippe (NRW) ist heute die erste bestätigte Infektion mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Frau hat sich offenbar während eines Skiurlaubs in Südtirol angesteckt, sie befindet sich derzeit in häuslicher QuarantäneHier gibt es mehr Informationen.

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+++ 4. März:

+++ 18.17 Uhr

Auch der Landkreis Rotenburg/Wümme hat jetzt zwei Fälle des Coronavirus in der Region bestätigt. Wie die Kreiszeitung Syke berichtet, handelt es sich in beiden Fällen um Urlaubsrückkehrer aus Südtirol, die mit einer befreundeten Gruppe unterwegs gewesen seien. In einem Fall seien deutliche Krankheitssymptome vorhanden, sodass eine stationäre Aufnahme im Rotenburger Agaplesion Diakonieklinikum erfolgt sei. Die zweite Person habe derweil einen milderen Verlauf gezeigt und befinde sich in häuslicher Quarantäne. Die Kreiszeitung bezieht sich auf Informationen des Rotenburger Gesundheitsamtes.

+++ 16.52 Uhr

Die Zahl der mit COVID 19 Infizierten liegt in Niedersachsen aktuell bei 7. Diese drei neuen Fälle wurden heute gemeldet:

-> Eine 32-jährige Frau aus der Gemeinde Westoverledingen (Landreis Leer) hat sich mit dem Virus angesteckt. Sie wird im Marien-Hospital in Papenburg (Landkreis Emsland) behandelt und ist dort isoliert, teilt der Landkreis Leer mit.

-> Ein 44-Jähriger aus Oldenburg ist ebenfalls infiziert und befindet sich - ebenso wie seine Frau und seine zwei Kinder - in häuslicher Quarantäne, teilt die Stadt Oldenburg mit. Die Familie hatte Ende Februar in Langenberg bei Heinsberg am Karneval teilgenommen.

-> In der Grafschaft Bentheim hat sich ein junger Mann angesteckt. Der etwa 30 Jahre alte Patient aus Schüttorf befinde sich in häuslicher Quarantäne, teilt der Landkreis Grafschaft Bentheim in Nordhorn mit. 

-> Die anderen Erkrankten kommen aus der Region Hannover, dem Landkreis Ammerland und dem Landkreis Cuxhaven.

+++ 15.10 Uhr

Vor dem Johannes-Wesling-Klinikum Minden wird ein ambulantes Corona-Notfallzentrum eröffnet. Das Zentrum besteht aus einem Trailer mit einem Untersuchungsraum sowie mehreren beheizten Zelten sowie einem Toilettenwagen. In dem rund um die Uhr besetzten Zentrum sollen potentielle Corona-Patienten untersucht werden.

+++ 14.10 Uhr

Korrektur: Wie die Stadt Rinteln soeben mitteilt, haben die 4000 Masken Rinteln doch noch nicht verlassen. Aufgrund von Problemen bei der Produktion und der Rechnungsstellung sind sie gerade erst auf dem Weg in die Weserstadt. Hier dürfen sie aufgrund des Exportverbots dann auch nicht mehr versandt werden. Über die Verwendung der Masken entscheidet jetzt die Verwaltung gemeinsam mit dem Gesundheitsamt des Landkreises.

+++ 13.49 Uhr

Die für den 13. bis 15. März auf Kanzlers Weide in Minden angekündigte Bau-Messe „haus & energie“ wird trotz des Auftretens von Corona-Infektionen in einigen Regionen Deutschlands nach aktuellem Stand wie geplant stattfinden. Das teilt der Messe-Veranstalter Rainer Timpe nach Absprache mit Dr. Elke Lustfeld, der Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises Minden-Lübbecke, mit. Aktuell sehe die Behördenleiterin keinen Anlass, der Messe besondere Auflagen im Zusammenhang mit einer Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus zu verordnen, teilt der Veranstalter mit. Ebenso wie im Mühlen-Kreis seien auch in den Nachbarkreisen keine Corona-Infektionen festgestellt worden.

+++ 13.35 Uhr

Die 4000 Atemschutzmasken, die Rinteln zu seiner chinesischen Partnerstadt Tongnan geschickt hat, haben das Land noch vor dem Exportverbot verlassen, bestätigt Ralf Kirstan auf Anfrage. Die in der Türkei hergestellten Masken kosteten  inklusive Lieferung nach China rund 840 Euro. Dort habe man sie als Geste der Freundschaft sehr wohlwollend aufgenommen.

+++ 13.21 Uhr

Im Kampf gegen das neue Coronavirus zieht der Bund den Nachschub dringend benötigter medizinischer Schutzkleidung an sich und unterbindet Ausfuhren in andere Länder. Das Bundesgesundheitsministerium beschafft solche Ausrüstung nun zentral für Arztpraxen, Krankenhäuser und Bundesbehörden, wie nach Beratungen des Krisenstabs der Regierung am Mittwoch in Berlin mitgeteilt wurde. Auf Anordnung des Wirtschaftsministeriums wird zudem der Export medizinischer Schutzausrüstung wie Atemmasken, Handschuhen und Schutzanzügen ins Ausland verboten. Ausnahmen sollen nur noch unter engen Voraussetzungen möglich sein, unter anderem im Rahmen internationaler Hilfsaktionen. Angesichts der Ausbreitung des Virus ist Schutzausrüstung auf der ganzen Welt knapp. Unter anderem die Kassenärzte hatten gewarnt, der Grundbestand der Praxen werde bundesweit nicht reichen, wenn die Zahl der Verdachtsfälle weiter steige. dpa

+++ 12.37 Uhr

Diebstahl von Desinfektionsmitteln wird langsam zu einem echten Problem: In der Rintelner Burghofklinik und zahlreichen Arztpraxen werden seit Tagen regelmäßig Flaschen mit Desinfektionsmittel gestohlen. Das ist fatal, da für „Normalbürger“ gründliches Händewaschen laut Robert-Koch-Institut ausreichend ist, für besonders betroffene Menschen, etwa in Krankenhäusern, oder für medizinisches Fachpersonal das Desinfizieren aber besonders wichtig ist.

+++ 12.00 Uhr

Im Nachbarlandkreis Lippe gibt es derzeit keine gemeldeten Fälle oder gemeldeten Verdachtsfälle des Coronavirus. Das Klinikum Lippe ist dennoch vorbereitet: Seit Donnerstag steht ein Container vor dem Krankenhaus, in dem infizierte Patienten aufgenommen werden können, ohne andere anzustecken.

+++ 11.55 Uhr

Die Samtgemeinde Eilsen hat zwei mit Desinfektionsmitteln befüllte Spender bestellt. Diese sollen zur Benutzung von Mitarbeitern und Besuchern der Verwaltung im Rathaus installiert werden.

+++ 11.41 Uhr

Zwar nicht in Schaumburg, aber doch in der Nähe: die Hannover Messe 2020 wird wegen Covid-19 auf die Woche vom 13. bis 17. Juli 2020 verschoben. - Diese Veranstaltungen und Termine in Hannover fallen wegen Corona aus

+++ 11.04 Uhr

Dass die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden Früchte tragen, hat sich am Dienstagabend bei der Jahreshauptversammlung des Bückeburger Stadtmarketing gezeigt.  Dort, wo sonst reges Begrüßungs-Händeschütteln reihum geht, beschränkten sich die rund 25 Teilnehmer darauf, die Versammlung mit dem Klopfen auf den Tisch zu begrüßen, um sich ja kein Virus einzufangen. Ebenso rege wurde zurückgeklopft. Nicht ein einziges Händeschütteln beobachtete unser Redakteur.

+++ 10.55 Uhr

Der Sozialverband hat seine in Bad Eilsen geplante Jahreshauptversammlung (Samstag, 7. März, um 15 Uhr im RestaurantAdria“) abgesagt. Der Vorstand, teilt Vorsitzender Michael Kunkel mit, habe eine gewisse Sorgfaltspflicht gegenüber der Gesundheit der Mitglieder. Zudem rate  laut Kunkel auch die Verwaltung der Samtgemeinde Eilsen von größeren Veranstaltungen ab, um eine mögliche Ansteckungsgefahr zu minimieren. Auch das geplante Osterfrühstück des Verbands am 11. April könne je nach Situation dem Coronavirus zum Opfer fallen. 

+++ 10.45 Uhr

Im Stadthäger Rathaus hat die Verwaltung Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Schilder weisen darauf hin, dass aufs Händeschütteln verzichtet wird. Noch sind allerdings seitens der Stadt keine Sitzungen oder Veranstaltungen abgesagt worden. 

+++ 10.22 Uhr

Der Stadtfeuerwehrtag in Porta Westfalica fällt an diesem Samstag, 7. März, aus. Damit folgt die Portaner Feuerwehr dem Beispiel der Mindener Kollegen. Die hatten bereits in der vorigen Woche ihre Jahreshauptversammlung abgesagt. 

+++ 10.10 Uhr

In Bückeburg sind bislang keine Absagen geplant oder schon geschehen, sagen Wirtschaftsförderin/Touristikleiterin Annika Tadge („wir beobachten das"), und Johanna Harmening vom Kulturverein (sie habe im Hinblick auf das Sinfoniekonzert am Sonntagabend mit den Göttingern telefoniert, die keinerlei derartigen Pläne haben), die Feuerwehr (Moritz Gumin:  Absage  des Nachtorientierungsmarsches ist nicht geplant) oder der SZ/LZ-Kartenvorverkauf:  "läuft alles wie gehabt" (auch Peter Orloff und seine Don Kosaken am Donnerstagabend in der Stadtkirche finden statt). Minchen-Wirt Fabian Hahn sagt, dass er keinen Rückgang der Kneipengänger verzeichnet: „Alles wie gewohnt.“

+++ 10.07 Uhr

Am Wochenende 7./8. März steht in Hameln die nächste Großveranstaltung an: „Mystica Hamelon“ lockt voraussichtlich Tausende in die Innenstadt. An eine Absage des Mittelaltermarktes wegen des Coronavirus werde derzeit nicht gedacht, heißt es im Rathaus. 

+++ 10.05 Uhr

Die für den 13. März geplante Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes in Obernkirchen ist abgesagt worden. Aufgrund der aktuellen Ereignisse um den Coronavirus und der möglichen Ausweitung habe man sich entschlossen, die Versammlung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, erklärte Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote. Denn in Schaumburg gehöre die Verbandsversammlung mit weit mehr als 300 Teilnehmern sicherlich zu einer Großveranstaltung.

+++ 10 Uhr

Die Versammlung der Werkfeuerwehren von Rinteln am Freitag, 6. März, musste wegen des Coronavirus abgesagt werden. Die Feuerwehren der Lebenshilfe sowie OI-Glaspack wollten sich in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe treffen. Doch Lebenshilfe-Geschäftsführer Herbert Meyer entschied, alle externen Veranstaltungen zunächst abzusagen, um die Bewohner vor einer etwaigen Ansteckung zu bewahren.

+++ 9.55 Uhr

 Eigentlich hätte am Samstag der diesjährige Kuppelcontest der Rintelner Jugendfeuerwehren stattfinden sollen. 15 Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet wollten ihre Fähigkeiten miteinander messen. Aus Vorsicht wegen des Corona-Virus wurde die Veranstaltung nun abgesagt, erklärt Stadt-Jugendfeuerwehrwart Alexander Ulke.

+++9.45 Uhr

Um das medizinische Personal zu entlasten und vor allem zu schützen, sollen in allen Landkreisen Niedersachsens sogenannte regionale Zentren eingerichtet werden, in denen Personen mit Verdacht auf eine Coronainfektion untersucht werden sollen. Das Problem: Die Zentren können erst eingerichtet werden, wenn es genügend Schutzausrüstung gibt.

+++ 8.51 Uhr

 Dr. Jörg Fedderke, Leiter des Gesundheitsamtes im Landkreis Schaumburg weist darauf hin, dass es derzeit generell viele „fieberhafte Infekte“ gebe. Um jedoch einen möglichen Zusammenhang mit dem Coronavirus herstellen zu können, richte auch er sich zurzeit nach der Herkunft des Patienten. „Wer über entsprechende Symptome klagt und vor einer Woche in Wuhan war, sollte telefonisch mit seinem Hausarzt Kontakt aufnehmen und nicht in die Praxis spazieren und erst mal alle mit Handschlag begrüßen“, rät Fedderke. Der Hausarzt könne dann alle erforderlichen Maßnahmen einleiten.

+++ 28. Februar:

Die Auswirkungen des Coronavirus machen sich inzwischen auch in Deutschland bemerkbar: Bahnverbindungen werden ausgesetzt, Mundschutze sind ausverkauft, und von Reisen nach Norditalien wird abgeraten. Welchen Einfluss hat die Furcht vor einer Ansteckung in RintelnEin Überblick.