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Aus dem Landkreis Westfalen Weser Energie spendet 4000 Euro an Hospiz- und Palliativnetzwerk Schaumburg
Schaumburg Landkreis Aus dem Landkreis Westfalen Weser Energie spendet 4000 Euro an Hospiz- und Palliativnetzwerk Schaumburg
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15:22 21.08.2019
Unterstützung für Hospiz- und Palliativnetzwerk Schaumburg: Friedel Gebauer (von links), Roland Bartelheimer, Heidemarie Hanauske, Rita Jennemann und Kevin Schulz.  Quelle: pr.
Landkreis

Jeder musste nur ein paar Cent geben, aber am Ende ist eine stattliche Summe zusammengekommen. Roland Bartelheimer und Friedel Gebauer, Mitglieder des Betriebsrats der Westfalen-Weser-Energie-Gruppe, haben jetzt eine Spende in Höhe von 4000 Euro an das Hospiz- & Palliativnetzwerk Schaumburg in Stadthagen übergeben.

Die Hälfte des Geldes kam aus Spenden der Mitarbeiter zusammen. Mehr als 97 Prozent der Belegschaft des kommunalen Energiedienstleisters beteiligen sich freiwillig an der sogenannten Restcent-Aktion. Bei der Gehaltsabrechnung spendeten sie die Centbeträge ihres Gehaltes, die Unternehmensleitung verdoppelte diesen Betrag.

Versorgungssituation und Lebensqualität verbessern

Das Hospiz- und Palliativnetzwerk Schaumburg verknüpft die Institutionen und die Menschen, die ehrenamtlich oder hauptberuflich schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige begleiten. „Wir unterstützen die Vernetzung untereinander, wollen aber auch Öffentlichkeit herstellen für die Ziele der Hospizarbeit“, skizziert Heidemarie Hanauske als Vorstandsmitglied und Schatzmeisterin die Aufgaben. „Wir bieten auch Qualifizierungen und Fachinformationen, vor allem für die Ehrenamtlichen an. Und das immer mit dem Ziel, die Versorgungssituation und Lebensqualität von schwerstkranken und sterbenden Menschen zu verbessern.“ Am 6. September feiert das Netzwerk übrigens das zehnjährige Bestehen mit einem Tag der offenen Tür.

Bartelheimer und Gebauer von WWE waren stark beeindruckt von der Arbeit der Netzwerker. „Uns haben die vielfältigen Aufgaben und Kontakte, denen sich das Team widmet, sehr überrascht. Die ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen erleben dabei auch viele Schicksale der von ihnen begleiteten Menschen. Alle am Netzwerk Beteiligten machen eine belastende und notwendige Arbeit, vor der wir nur den Hut ziehen können“, sagten sie.

Stolz auf hohe Beteiligung der Mitglieder

Der Vorschlag, die Restcent-Spende für Stadthagen an das Netzwerk zu geben, war aus dem Beschäftigtenkreis der WWE-Gruppe gekommen. Die beiden Betriebsratsmitglieder sind stolz auf die hohe Beteiligung der Mitarbeiter: „Unsere Kolleginnen und Kollegen unterstützen damit nicht nur Hilfebedürftige. Die Spenden sollten auch als Anerkennung gesehen werden für eine oft ehrenamtliche Arbeit, die meist nicht im Focus der Öffentlichkeit steht.“

Neben dem Hospiz- und Palliativnetzwerk Schaumburg werden in diesem Jahr noch zehn weitere Institutionen aus diesem Bereich bedacht. Insgesamt fließen auf diesem Wege 42 000 Euro in die Region zwischen Hochsauerlandkreis und Südniedersachsen. r

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