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Lindhorst Darum waren beim Lindhorster Festbieranstich zwei Zapfhähne nötig
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Darum waren beim Lindhorster Festbieranstich zwei Zapfhähne nötig
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14:31 04.11.2019
Wilfried Pennekamp (von links), Hans-Otto Blume, Svenja Edler und Jörg Farr stoßen in Lindhorst mit dem frischgezapften Schaumburger Herbstgold an. Quelle: Bastian Borchers
Stadthagen

Bevor das Fass angezapft werden konnte, musste jedoch zunächst der richtige Zapfhahn her.

„Ich hatte schon Schweiß auf der Stirn“, erklärte der Bürgermeister, während Wilfried Pennekamp vom Kultur-Förderverein das Bier in die Krüge schenkte. Zunächst hatte Blume vergeblich versucht, einen metallenen Zapfhahn im Fass zu verankern.

Ersten Zapfhahn in Einzelteile zerlegt

Bei einer Reihe von kräftigen Hammerschlägen ließ sich dieser nicht ordnungsgemäß in die Öffnung treiben, sondern zerlegte sich in seine Einzelteile. Pennekamp holte rasch einen Zapfhahn aus Holz herbei. Und siehe da, nach drei Schlägen hatte Blume den Hahn im Fass versenkt und das Ausschenken des „Herbstgoldes“ konnte beginnen.

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Blume dankte dem Team des Kulturfördervereins für die Ausrichtung der 14. Auflage der Veranstaltung. Und betonte unter dem Applaus der Feiernden, dass die neue Samtgemeindebürgermeisterin Svenja Edler gleich am Tag nach ihrem Amtsantritt den Bieranstich besuche.

Bergbautradition an jüngere Generation vermitteln

Landrat Jörg Farr erklärte in seinem Grußwort, dass das Lauenhäger Blasorchester mit seinem Spiel die Veranstaltung stets besonders bereichere. Und er hob hervor, dass der Kulturförderverein mit der Modernisierung der Ausstellung im Hof Gümmer einen wichtigen Schritt vorankomme in der Vermittlung der Schaumburger Bergbaugeschichte an die jüngere Generation.

Der Vereinsvorsitzende Erwin Martin zeigte sich zufrieden mit dem Besucherzuspruch, rund 210 Liter Bier und 200 Haxen seien für die Feiernden vorbereitet. von Bastian Borchers

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