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Samtgemeinde Lindhorst Solabali soll Energie sparen
Schaumburg Lindhorst Samtgemeinde Lindhorst Solabali soll Energie sparen
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21:00 13.05.2019
Symbolbild Quelle: Archiv
Samtgemeinde Lindhorst

Der Samtgemeinderat ist mit allen Vorschlägen der Grünen dazu einverstanden. Vom Einbau eines Blockheizkraftwerks bis zur Umstellung der Beleuchtung auf LED reichen die vorgeschlagenen Maßnahmen.

„Das ist die logische Konsequenz aus den Daten, die vorliegen“, begründete Grünen-Fraktionssprecher Ulf Dönau den Antrag, der sich auf die Ergebnisse aus dem Auditbericht der Klimaagentur Weserbergland stützt. „Massive Einsparungen“ seien möglich. Allein durch Photovoltaik könnten nach Rechnung der Grünen sechs Tonnen CO2 jährlich eingespart werden.

Wie Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther bei der Sitzung berichtete, hat der Samtgemeindeausschuss den Antrag behandelt und bei den vorgeschlagenen Maßnahmen eine „Priorisierung vorgenommen“. So werde die Umsetzung so vorgenommen, dass diejenige mit dem höchsten Einsparpotenzial zuerst umgesetzt werden solle. Und jeweils absteigend weiter. Demnach ergibt sich folgende Reihenfolge: Zuerst soll für das Bad ein eigenes Blockheizkraftwerk mit Kessel gebaut werden. Danach sollen Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden, um für die Gebäude einen Passivhaus-Standard zu erreichen. Als dritte Maßnahme will die Samtgemeinde eine Photovoltaikanlage errichten. Zum Schluss soll dann die Umstellung der Beleuchtung folgen.

242.000 Euro für das Gesamtpaket

„Wir werden die notwendigen Haushaltsmittel für nächstes Jahr einstellen“, kündigte Günther an. Für die Maßnahmen gibt es laut Samtgemeindebürgermeister über die Sportstättenförderung auch Zuschüsse. Die Kosten für das „Gesamtpaket“ beziffert er auf rund 242.000 Euro. Die Samtgemeinde könnte um die 40 Prozent Fördermittel bekommen, das Programm sei aber beliebt und könnte daher „überzeichnet“ sein, meint Günther. Garantiert würde aber eine Fördersumme von 50.000 Euro. Außerdem würden sich, wie berichtet, die Kosten durch Einsparungen zudem schnell amortisieren.

„Wir halten die Prioritätenliste für sehr sinnvoll“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Horst Schimmelpfennig und betonte, dass seine Fraktion zum Solabali stehe und deshalb dem Beschlussvorschlag folge. Auch die CDU gehe konform mit dem Antrag, sagte deren Ratsherr Jörg Windheim.

Die Antragstellung für die Zuschüsse muss fristgerecht erfolgen. Das Förderprogramm sieht als spätesten Termin im kommenden Jahr den 31. März vor. Entsprechend wurde die Antragstellung als Passus in den Beschluss genommen. bab