Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Samtgemeinde Lindhorst Verwaltung will Zuschüsse für Sanierung
Schaumburg Lindhorst Samtgemeinde Lindhorst Verwaltung will Zuschüsse für Sanierung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:15 15.01.2019
Das ehemalige Feuerwehrgerätehaus in Ottensen soll saniert und an die Gemeinde Lindhorst übergeben werden. Quelle: bab
Samtgemeinde Lindhorst

Die Rückübertragung des Feuerwehrgerätehauses in Ottensen von der Samtgemeinde an die Gemeinde Lindhorst lässt weiter auf sich warten. Die Gremien hatten beschlossen, das Haus zunächst zu sanieren. Da die Samtgemeinde inzwischen von Kosten um die 40.000 Euro für eine Instandsetzung ausgeht, soll zunächst geprüft werden, welche Fördermöglichkeiten es für die Sanierung des Gebäudes gibt.

Die Feuerwehr Ottensen wurde im Sommer 2016 aufgelöst. Seitdem hat das Gerätehaus in Ottensen für das Feuerwehrwesen in der Samtgemeinde keine Bedeutung mehr. Nach der Auflösung der Feuerwehr hatte sich die Dorfgemeinschaft Ottensen gegründet, um die Lücke, die die Wehr im gesellschaftlichen Leben des Ortes hinterlassen hat, zu schließen. Für Veranstaltungen jeglicher Art will die Dorfgemeinschaft das ehemalige Feuerwehrhaus nutzen.

„Allein, was im sanitären Bereich gemacht werden muss, ist nicht von der Hand zu weisen“, sagt Lindhorsts Bürgermeister und Vorsitzender des Samtgemeinderates, Hans-Otto Blume (SPD). Es gebe in der Gemeinde Lindhorst die klare Aufassung, „wenn wir das Feuerwehrhaus zurücknehmen, dann in so einem Zustand, dass wir es weiter benutzen können“.

Ottenser Schule steht zur Verfügung

Zurzeit steht der Dorfgemeinschaft die alte Ottenser Schule als Domizil zur Verfügung. Wie der Vorsitzende des Vereins, Horst Martensen, erklärt, solle das ehemalige Gerätehaus beispielsweise als Veranstaltungsraum und als Unterschlupf bei schlechtem Wetter dienen, wenn es beispielsweise bei Freiluftveranstaltungen regne. Die Dorfgemeinschaft habe aber seit dem Sommer nichts mehr von der Samtgemeinde gehört. „Es interessiert mich schon, wie es da jetzt weitergeht“, sagt Martensen.

„Wir werden uns in den nächsten 14 Tagen mit der Dorfgemeinschaft zusammensetzen und schauen, was am sinnvollsten erscheint“, kündigt Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther an. Allerdings wolle er vor allem mit einem Mitarbeiter des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser sprechen, um sich beraten zu lassen, welche Fördermöglichkeiten es für die Sanierung geben könnte. Die Samtgemeinde hatte zunächst gehofft, die Sanierung zu einem Dorfentwicklungsprojekt machen zu können. Wie berichtet hatten die Mitgliedskommunen Beckedorf, Heuerßen, Lindhorst und Lüdersfeld aber die Aufnahme in das Projekt nicht erreicht. Beworben hatten sie sich als Dorfregion „Bergbaudörfer am Dülwald“.

bab