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Samtgemeinde Lindhorst Vieles hat sich eingespielt
Schaumburg Lindhorst Samtgemeinde Lindhorst Vieles hat sich eingespielt
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20:46 10.05.2017
Verkehrserziehung gibt es beim Weltcafé auf Deutsch, Arabisch, Türkisch, Kurdisch und Französisch. Quelle: kil
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SAMTGEMEINDE LINDHORST

Solange der Treffpunkt für Ehrenamtliche und Geflüchtete aber noch gebraucht und angenommen werde, „machen wir weiter“, zog Pastor Wilfried Vauth Bilanz. „Die ehrenamtlichen Helfer sind noch immer fröhlich dabei.“

Im Rhythmus von zwei Monaten treffen sich Ehrenamtliche und Geflüchtete aus der Samtgemeinde im Gemeindesaal der evangelischen Kirche in Lindhorst, um sich gemeinsam bei Kaffee und Gebäck auszutauschen. Außerdem gibt es Bastel- und Spielangebote für die Kinder und manchmal auch besondere Themen. So hat Ferdinand Vyskocil, Vorsitzender der Verkehrswacht Schaumburg, beim jüngsten Treffen eine Einführung in die Verkehrsregeln und -schilder geboten. Knapp 40 Besucher, darunter zahlreiche Geflüchtete, waren gekommen. Übersetzt ins Französische, Kurdische, Arabische und Türkische lernten die Gäste grundsätzliche Regeln wie „Rechts vor links“, „Wo darf ich mit dem Fahrrad fahren?“ und „Was bedeuten die einzelnen Schilder?“.

Weltcafé als  Anlaufstelle

Nach Angaben von Vauth nutzen besonders Geflüchtete, die neu in der Samtgemeinde sind, das Weltcafé als eine Anlaufstelle. Aktuell sind es vor allem Menschen aus den afrikanischen Staaten wie Eritrea und der Elfenbeinküste, die neu nach Lindhorst kommen, berichtet Andrea Hitzemann von der Lindhorster Samtgemeindeverwaltung. 116 Asylbewerber seien derzeit in Übergangswohnungen untergebracht. „Eine Wohnung ist im Moment noch frei“, sagt Hitzemann. Anders als noch vor eineinhalb Jahren, hat sich das Durcheinander mittlerweile gelegt: „Die Organisation steht.“

Ehrenamtliche Helfer seien aber weiterhin gesucht und willkommen. „Man merkt deutlich, dass die Flüchtlinge, die von Ehrenamtlichen betreut werden, besser hier ankommen“, sagt Hitzemann. Da einige Afrikaner nicht so gut Englisch sprechen, brauche es derzeit vor allem Ehrenamtliche, die über Französischkentnisse verfügen. kil