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Bad Nenndorf Beiersdorfer bleibt WGN-Vorsitzende
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Beiersdorfer bleibt WGN-Vorsitzende
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15:34 16.10.2017
Ein Teil des neuen WGN-Vorstands: Schriftführerin Rosemarie Börner, Vorsitzende Heike Beiersdorfer und Kassenwart Bernd Zimmermann. Quelle: tro
BAD NENNDORF.

Bernd Zimmermann bleibt Kassenwart, Rosemarie Börner ist neue Schriftführerin.
Beiersdorfer blickte auf das vergangene Jahr zurück, das vor allem von der Kommunalwahl geprägt gewesen sei. „In der Stadt hatten wir zwar leichte Verluste, aus meiner Sicht ist die Wahl aber dennoch erfolgreich verlaufen“, sagte sie. So hätten in Bad Nenndorf zwar 230 Bürger weniger für die WGN gestimmt, in der Samtgemeinde aber 420 mehr. In Haste sei die WGN mit Anke Wildhagen erstmals angetreten.
„Aus dem Stand sechs Prozent zu holen, ist wirklich eine Leistung“, so Beiersdorfer. Den leichten Stimmverlust in der Kurstadt führte die Vorsitzende darauf zurück, dass die Zahl der wahlberechtigten Bürger gewachsen sei. Zudem habe die Zugkraft des verstorbenen Frank Steen gefehlt. Mit kritischem Blick auf ihren Wahlkampf stellten die Mitglieder zudem fest, dass sie einen eigenen Bürgermeisterkandidaten hätten stellen sowie das Thema Kurhaussanierung stärker in den Mittelpunkt hätten rücken sollen. „Das Problem war, dass sich kein freiwilliger Kandidat dafür gefunden hat. Die Kurhaus-Thematik haben wir einfach unterschätzt“, sagte Beiersdorfer.

Arbeit mit Verwaltung viel angenehmer

Aus ihrer Tätigkeit in den Räten berichteten einzelne WGN-Vertreter. In der Samtgemeinde sei die Arbeit durch Baumaßnahmen wie Krippe und Feuerwehr geprägt, sagte Uwe Engelking. Für die Zukunft stünden der Umbau der Feuerwehr nach dem neuen Bedarfsplan sowie das Thema Kinderbetreuung im Zentrum. Zimmermann stellte für Bad Nenndorf die aktive Ausschussarbeit heraus, zum Beispiel im Umweltausschuss, dem Citymanagement CIMA sowie im Bauausschuss durch Michael Kosian.
Unter Stadtdirektor Mike Schmidt sei die Zusammenarbeit mit der Verwaltung wesentlich angenehmer geworden, auch wenn es manchmal – zum Beispiel hinsichtlich der im Rat noch nicht vorliegenden Kurhaus-Grundnisse – noch hapere.
Wildhagen berichtete, sie sei im Haster Rat mittlerweile gut angekommen. Mit der Sanierung des Fußwegs an der Waldstraße sowie des Sportheims seien einige positive Dinge umgesetzt worden. Mit dem Käufer des Bahnhofsgebäudes sei derweil leider noch kein Gespräch zustande gekommen.
Von Schwierigkeiten auf Kreisebene erzählte Henning Dormann: „Im Kreis ist man schon aus Prinzip dagegen, wenn etwas von der WGS kommt“, sagte er. „Wir sitzen da auf einer kleinen Insel.“ tro