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Bad Nenndorf Doppelt hält besser: Zeitgleiche Bläserkonzerte trotzdem gut besucht
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Doppelt hält besser: Zeitgleiche Bläserkonzerte trotzdem gut besucht
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14:54 28.10.2019
Schwungvoll spielt das Üstra-Orchester in der Wandelhalle. Quelle: ar
Bad Nenndorf

Während in der gut besuchten Wandelhalle das Üstra-Blasorchester aus Hannover zur „schwungvollen Fahrt in der Bahn der guten Töne“ einlud, bereitete das Symphonische Blasorchester Celle in der prall gefüllten St.-Godehardi-Kirche seinen Zuhörern mit Musicalsängerin Victoria Müller einen rund einstündigen Ohrenschmaus.

Von Queen bis Klassik

Mit der Ouvertüre A Little Opening von Thiemo Kraas starteten die Musiker ihr „kleines, feines Kirchenkonzert“, wie Moderatorin Dagmar Göbel verkündete. Unter der Leitung ihres Mannes Martin erklangen klassische Stücke wie das Engelsterzett aus dem Oratorium Elias, aber auch rockige Töne wie Bohemian Rhapsody von Freddy Mercury.

Besonders mitreißend boten die Künstler das Lied Gabriellas Song aus dem Film Wie im Himmel sowie Hallelujah von Leonhard Cohen dar.

In der Kirche musiziert das Orchester aus Celle. Foto: ar

Eine sehr persönliche Note erhielt das Konzert durch Göbel, der in der Kurstadt aufgewachsen ist und eine kurze, ergreifende Rede hielt. Erst nach einer Zugabe und der Vorstellung des mit zwölf Jahren jüngsten Orchestermitglieds Hendrik Hilmer entließen die Zuhörer die Musiker mit donnerndem Applaus.

Publikum klatscht fleißig mit

In der Wandelhalle schlug das Üstra-Orchester derweil unter der Leitung von Armin Berlich für sein Publikum schwungvolle Töne von alten Filmklassikern über Rock und Pop bis zum Fliegermarsch an. Bei Letzterem wurde begeistert mitgeklatscht, während zu Wenn der weiße Flieder wieder blüht eifrig geschunkelt wurde.

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Für Yesterday und Hey Jude von den Beatles ernteten die rund 30 Musiker begeisterten Beifall. Auch mehrere Medleys hatten die Musiker im Gepäck. Bei einem galt es, die Anzahl der beinhalteten Titel zu erkennen. Dafür gab es prompt zwei Flaschen Wein als Preis. Mit dem Stück Thank You For The Music von Abba verabschiedete sich das Ensemble.

Von Andrea Riekena