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Bad Nenndorf Es war einmal ein Feldweg
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Es war einmal ein Feldweg
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00:23 21.03.2018
Schlaglöcher, Schlamm und Pfützen: Für Radfahrer ist der Weg zwischen Kreuzriehe und Ohndorf nahezu unpassierbar.
Schlaglöcher, Schlamm und Pfützen: Für Radfahrer ist der Weg zwischen Kreuzriehe und Ohndorf nahezu unpassierbar. Quelle: lht
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Suthfeld/Bad Nenndorf

 Bereits beim Suthfelder Fasselabend hatten mehrere Bürger ihren Unmut über den katastrophalen Zustand des Weges geäußert, berichtet Volker Löbe. Um die Stadt Bad Nenndorf weiter zum Handeln zu drängen, hat sich der Suthfelder jetzt direkt an die Redaktion der Schaumburger Nachrichten gewendet.

 „Der Weg wird immer mehr kaputt gefahren“, klagt Löbe. Er und andere Fahrradfahrer würden die Strecke deshalb bereits seit mehreren Jahren meiden, sofern es möglich ist. „Auf die Klappe legen muss ich mich nicht“, sagt Löbe.

Maisbomber sind schuld

 Die Ursache für den mangelhaften Zustand des Wirtschaftsweges sieht er unter anderem im Durchgangsverkehr der Maisbomber, die diese Strecke auf ihrem Weg zu der Biogasanlage bei Bad Nenndorf frequentieren. „Der Weg wird stark belastet und dadurch immer breiter“, erklärt der Suthfelder. An manchen Stellen seien dadurch bereits die Seitenwände weggebrochen.

 Eine Chance auf Besserung sieht Löbe aktuell nicht. Das Teilstück, dass immer weiter verwahrlose, läge auf Nenndorfer Seite und führe erst hinter den Gleisen auf Suthfelder Gebiet. Löbes Vermutung: Weil der Abschnitt an der Grenze liegt, stört sich in der Kurstadt niemand am Zustand des Weges. Im Sinne aller Fahrradfahrer wünscht sich der Suthfelder dennoch, dass sobald wie möglich umgedacht wird. lht