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Bad Nenndorf „Extremes Aushängeschild“
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf „Extremes Aushängeschild“
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00:16 13.02.2017
So soll er aussehen, der Jugendpark hinter dem Hallenbad. Quelle: Grafik: DSGN-Concepts
Bad Nenndorf

Auch die übrigen Gäste, egal ob jung oder alt, zeigten sich angetan von den Vorstellungen der Planer von DSGN-Concepts.

Auf dem insgesamt 8000 Quadratmeter großen Areal soll in unmittelbarer Nachbarschaft des Hallenbades und des Teiches der Skatepark – der nur ein Teil des Gesamtkonstrukts ist – entstehen. Ingo Naschold, Inhaber von DSGN-Concepts und selbst erfahrener Skater, begründet die Entscheidung damit, dass damit der „lauteste“ Bestandteil der Anlage weit entfernt von den geplanten Bauplätzen liegt, die westlich des Jugendparks entstehen sollen.

Skatepark absolute Priorität

Ferner sind unter anderem eine Parkour- beziehungsweise Outdoorfitnessanlage , ein Basketballplatz, ein Spielplatz sowie ein eine Wellenlandschaft für Fahrradfahrer geplant. Ein ausgeklügeltes Wegesystem vernetzt die Elemente. Absolute Priorität genießt allerdings der Skatepark, dessen Bau noch in diesem Jahr beginnen soll. Die weiteren Teile des Jugendparks sollen sukzessive im Anschluss daran entstehen.

Die Veranstaltung bezweckte nicht nur die Vorstellung des Entwurfs, vielmehr diente der Plan als Diskussionsgrundlage für die Teilnehmer. In zwei Gruppen besprachen die Besucher den Entwurf. Die anwesenden Skateboarder kümmerten sich dabei um Belange des Skateparks, während die übrigen Interessierten die weiteren Elemente in Augenschein nahmen.

Sonnensegel als Schattenspender

Stadtratsmitglied Herbert Kruppa regte etwa an, dass Sonnensegel als Schattenspender fungieren könnten, da „Bäume eine Weile brauchen, bis sie ausgewachsen sind“. Naschold wertete den Vorschlag als „gute Idee“. Jugendausschussmitglied Fabian Heine gab zu bedenken, dass möglicherweise ein Soccerplatz sinnvoller wäre als ein Basketballfeld.

Jugendbeiratsvorsitzender Bendix Bock verwies aber auf die aktuelle Umfrage des Gremiums. Dort habe sich eine große Mehrheit gegen einen Fußball- und für ein Basketballplatz ausgesprochen.

190.000 Euro soll das Vorhaben kosten, 53 Prozent davon können gefördert werden. Bevor die Bauarbeiten beginnen können, muss die Verwaltung auf den Bewilligungsbescheid für den Zuschuss warten. „Und das kann bis zu ein Jahr dauern“, sagte Schmidt, der aber versprach, den Prozess so gut es geht zu beschleunigen. js