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Bad Nenndorf Gehrenbreite/B 442: Kreuzung bleibt passierbar
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Gehrenbreite/B 442: Kreuzung bleibt passierbar
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17:40 22.10.2018
Spatenstich an der Kreuzung: Stadtdirektor Mike Schmidt (von links), Nicole de Leve (Straßenmeisterei), Verwaltungsmitarbeiterin Mandy Keppel, Ralf Ottermann (Ingenieurbüro Kirchner), Thomas Schlegel (Bestra Beton- und Straßenbau), Carsten Kinser von der Landesbehörde Straßenbau und Verkehr, Christian Heemskerk (Tauber) und Bauamtsleiterin Annette Stang.
Spatenstich an der Kreuzung: Stadtdirektor Mike Schmidt (von links), Nicole de Leve (Straßenmeisterei), Verwaltungsmitarbeiterin Mandy Keppel, Ralf Ottermann (Ingenieurbüro Kirchner), Thomas Schlegel (Bestra Beton- und Straßenbau), Carsten Kinser von der Landesbehörde Straßenbau und Verkehr, Christian Heemskerk (Tauber) und Bauamtsleiterin Annette Stang. Quelle: göt
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Denn es sei ein durchaus denkwürdiger Tag, wie Mike Schmidt betonte. „Eine absolute Notwendigkeit wird hier endlich wahr“, so der Stadtdirektor weiter. Um insbesondere für Kinder aus Waltringhausen den Wegzur Schule sicherer zu machen, hatte die Verwaltung mehrfach eine Bedarfsampel beantragt. Dem wurde schließlich stattgegeben. Zweites Argument für den Ausbau war eine Erhebung, wonach eine Ampel für die Linksabbieger Richtung Kreuzriehe nötig ist.

Ausbau kostet 750.000 Euro

Doch weil direkt nebenan ein neues Gewerbegebiet entsteht, beschlossen die Planungsbehörden, zeitnah eine große Lösung zu realisieren. Die Kreuzung wird nun also mit Lichtzeichenanlagen ausgestattet. Zudem werden Linksabbiegespuren eingerichtet. Die Stadt beteiligt sich mit 28 Prozent an den Kosten von rund 750.000 Euro.

Schmidt dankte auch dem Landwirt, dem die Stadt „unkompliziert“ ein für den Ausbau nötiges Stück Land abkaufen konnte. Obwohl es sich um eine Bundesstraße handelt, übernahm die Stadt im Rahmen der Bebauungsplanänderungen zum Gewerbegebiet Gehrenbreite die Planungen. Schmidt zufolge beschleunigte sich das Verfahren dadurch.

Die ausführenden Firmen warten aktuell noch auf die verkehrsbehördliche Anordnung. Ralf Ottermann vom Ingenieurbüro Kirchner geht aber davon aus, dass mit der Baustelle am Montag, 29. Oktober, losgelegt werden kann. „Der Verkehr wird weiter rollen“, betonte Ottermann. Konkret heißt dies, dass die Kreuzung jeweils halbseitig gesperrt wird und der Verkehr mit einer Ampel geregelt wird. Wann der Kreuzungsausbau fertiggestellt wird, ist noch unklar. „Das kommt auf den Winter an“, schilderte Ottermann.

Rotrehre-Sanierung beginnt Anfang November

Die Einmündung Gehrenbreite wird immer passierbar bleiben. Gerade deshalb, weil Anfang November die Sanierung der Rotrehre beginnen soll. Diese wird dann zur Sackgasse – am Bahnübergang wird die Zufahrt gesperrt. Rein und raus geht es zum Gewerbegebiet dann nur noch über die Gehrenbreite, wie Bauamtsleiterin Annette Stang betonte. Genaueres zu den Arbeiten an der Rotrehre will die Verwaltung zeitnah bekannt geben.