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Bad Nenndorf Konstant hohes Niveau bei Woki-Ferienspaßreihe
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Konstant hohes Niveau bei Woki-Ferienspaßreihe
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11:08 25.08.2019
Auch die Woki-Aktion bei der Polizei bereitet den Teilnehmern viel Spaß. Quelle: göt
Bad Nenndorf

Mit 68 bewegte sich die Zahl der Veranstaltungen im Bereich der Vorjahre. Mehr als 70 müssen es auch nicht sein, meint Dzang. „Dann jagen sich die Veranstalter nur gegenseitig die Kinder ab“, sagt er. Auch mit anderen Schaumburger Kommunen will der Jugendpfleger keinen Wettbewerb. Derzeit rangiere Nenndorf hinter Rinteln auf Rang zwei, was die Zahl der Teilnehmer angeht.

277 Jungen und Mädchen hatten sich online für die Angebote der Woki registriert. Von 945 Teilnahme-Wünschen konnten 696 erfüllt werden – für Dzang eine gute Quote. Hinzu kommen noch die gut 120 Besucher des Umsonstladen-Films im Kurtheater. Rechnet man beides zusammen, machte jedes der 277 Kinder bei rund drei Aktionen mit.

Am interessantesten ist die Woki für Acht- und Neunjährige. Die Kinder aus diesen beiden Jahrgängen zusammen nahmen an fast 300 Aktionen teil. Bei den Siebenjährigen waren es 96 Veranstaltungen, bei den Zehnjährigen 86, bei den Elfjährigen 104 und bei den Zwölfjährigen 76. Ältere Kinder nahmen kaum teil. Und bei den Sechsjährigen stehen 30 Buchungen in der Statistik.

Rund 50 Prozent der Teilnehmer aus Bad Nenndorf

Das Gros der Kinder stammte aus der Samtgemeinde Nenndorf, wobei rund 50 Prozent auf die Kurstadt selbst entfielen. Aus Rodenberg reisten lediglich 17 Kinder zu Woki-Aktionen, aus Lindhorst kamen sieben. Nur vereinzelt machten sich Woki-Teilnehmer von noch weiter weg auf die Reise. Alle diese Zahlen stimmen Dzang ebenso zuversichtlich wie der Umstand, dass nur eine Aktion – jene des Trecker-Clubs – wegen Krankheit ausfallen musste. Das Ehrenamtliche Engagement sei riesig, und so lange sich dies nicht ändere, könne die Nenndorfer Ferienspaßreihe auf dem jetzigen Niveau gehalten werden, ist sich der Jugendpfleger sicher.

Die Ausgewogenheit des Angebots wirkt sich offenbar positiv aus. Die Kreativ-Angebote im Jugendzentrum (Juz) waren ebenso fast komplett ausgebucht wie die meisten Ausflüge. Auch auf Abwechslung wird geachtet, wobei Renner wie das Eismachen und der Umsonstladen-Film feste Größen bleiben. Aber anstatt zum Laser-Tag führte der Hannover-Ausflug des Juz diesmal ins Landesmuseum und anschließend in die Trampolin-Halle Superfly. Und während das Boulen erstmals seit Jahren nicht im Programm stand, gab es nach längerer Pause wieder Paddeln auf der Leine.

Dass das Gesamtpaket gut ankommt, leitet Dzang aus dem vielen Lob ab, das er von Eltern erhalten hat. Von Guido Scholl