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Bad Nenndorf Parkplatz in der Mangel
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Parkplatz in der Mangel
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00:19 16.08.2018
Der Parkplatz hinter dem Kurhaus soll möglichst auf nur einem Höhenniveau angelegt werden. Der Weg verschwindet. Quelle: gus
BAD NENNDORF

Realisiert wird das Areal zwischen Minigolfanlage, Schlösschen, Hotel Hannover und Kurhaus. Der Parkplatz an der Buchenallee hat 54 Stellflächen für Autos, hinzu kommen jene neben dem Kurhaus. Insgesamt sollen es nach dem Neubau 133 Parkplätze sein. 64 Stellflächen soll das neue Areal bekommen, die sich wegen des Gefälles auf zwei unterschiedlichen Ebenen befinden.

Mit 2,65 bis 2,70 Metern werden die Parkplätze etwas breiter. Damit wird den immer größer werdenden Autos Rechnung getragen. Die Tiefe beträgt fünf Meter. Die Kosten werden auf etwa 465 000 Euro geschätzt.

Mehr Bäume gefordert

Die jetzige rückwärtige Zufahrt zum Kurhaus, die von dem seitlichen Parkplatz abzweigt, verschwindet, wie Landschaftsarchitekt Volker Altvater auf Anfrage von Erich Thies (CDU) erklärte. Ralph Tegtmeier wünschte sich mehr Bäume als in den Entwürfen eingezeichnet ist. Dies würde die Auto besser beschatten. Schließlich werde ja auch ein Stück Grünfläche im Kurpark bebaut. Dem schlossen sich Bernd Zimmermann (WGN) und Imke Hennemann-Kreikenbohm (Grüne) an.

Zwar hat Altvater einiges an Grün speziell in den Randbereichen eingeplant. Doch die Politiker wollten mehr, um den Parkplatz harmonischer in den Park einzufügen. Der Landschaftsarchitekt wies darauf hin, dass bei zusätzlichen Bäumen die Kronen ineinander wachsen. Hinweise zur Entwässerung nahm Altvater auf, um sie zu prüfen.

Von Rasengittersteinen als Untergrund, wie sie Hennemann-Kreikenbohm vorschlug, riet nicht nur der Planer ab, auch die Mehrheit des Gremiums war ausdrücklich dagegen. Zimmermann erinnerte daran, dass selbst Kurpark-Experte Henning Dormann – ebenfalls WGN-Politiker – für die Parkplatzplanung in der Form und an der Stelle ist. Obwohl alle übrigen Lager im Ausschuss gegen die Rasengittersteine waren, stellte Hennemann-Kreikenbohm einen Antrag für ihr Anliegen – außer ihr selbst stimmten alle dagegen.

Lieber nur ein Höhen-Niveau

Thies regte an, die obere Parkplatz-Ebene so weit wie möglich abzusenken. Dann wäre – vom Galenberg kommend – mehr vom Kurhaus zu sehen. Ob dies möglich ist, soll Altvater nun prüfen. Auch Pflastersteine anstelle von Asphalt wurden vorgeschlagen. Doch Stadtdirektor Mike Schmidt erinnerte daran, dass ringsherum – sogar im Kurpark – nur Asphalt- und Wassergebundene Decken gibt.

Die Forderung Michael Kosians (WGN) nach einem größeren Regenrückhaltebecken kommentierte Altvater so: „Da haben Sie sich verrechnet.“ Der Landschaftsarchitekt soll nun die Absenkung prüfen und gegebenenfalls die Kosten ermitteln. Auch die Möglichkeit, eine weitere Hecke anzulegen, wird abgeklopft. Der Entwurf kommt dann wieder in den Bauausschuss.