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Bad Nenndorf Sie schießen scharf
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Sie schießen scharf
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13:22 11.03.2018
Ein Knöllchen steckt unter dem Scheibenwischer dieses Autos, das demnach länger als anderthalb Stunden oder ohne Parkscheibe auf dem Parkplatz gestanden hat. Im Hintergrund ahnden die blau gekleideten Mitarbeiter einen weiteren Verstoß.
Ein Knöllchen steckt unter dem Scheibenwischer dieses Autos, das demnach länger als anderthalb Stunden oder ohne Parkscheibe auf dem Parkplatz gestanden hat. Im Hintergrund ahnden die blau gekleideten Mitarbeiter einen weiteren Verstoß. Quelle: gus
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BAD NENNDORF

Mitarbeiter des Unternehmens „Fair Parken“, das mit dort der Aufsicht betraut worden ist, patrouillierten regelmäßig auf dem Areal und ahndeten etliche Verstöße. Nur noch maximal 90 Minuten dürfen Kunden ihre Autos auf dem Parkplatz neben dem Discounter abstellen (wir berichteten).

So steht es auf mehreren großen Hinweistafeln. Daher riet die Penny-Pressestelle dort parkenden Kunden via Presseerklärung dazu, Parkscheiben einzulegen. Streng genommen ist das Abstellen von Autos auch ausschließlich Kunden von Penny, Rossmann und Ernstings Family gestattet – was indes nicht kontrolliert wird.

19,90 Euro fällig

Wer keine Parkscheibe einlegt, kann prinzipiell ohne Umschweife vom Personal des Kontroll-Unternehmens mit einem Knöllchen bedacht werden. Denn wie lange derjenige bereits auf dem Stellplatz parkt, ist für die Mitarbeiter nicht nachvollziehbar.

„Fair Parken“ schickte in dieser Woche in hellblaue Winterjacken gekleidete Zweier-Teams nach Bad Nenndorf. Diese ahndeten etliche Parkverstöße und steckten an den entsprechenden Autos ihre Knöllchen unter die Scheibenwischer. In der Presseerklärung hatte es aber auch geheißen: Wer per Beleg nachweisen kann, bei Rossmann, Penny oder Ernstings Family eingekauft zu haben, als der Parkverstoß erfolgte, dem wird das Bußgeld erlassen. Sonst sind 19,90 Euro fällig.

Gegenüber dieser Zeitung hatten Betroffene im Zusammenhang mit der Berichterstattung zum Penny-Parkplatz erklärt, dass dort zeitweise in der Tat keine Stellflächen mehr frei sind.

Von Guido Scholl