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Bad Nenndorf So viel Applaus gab's für das Swing-Orchester in Bad Nenndorf
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf So viel Applaus gab's für das Swing-Orchester in Bad Nenndorf
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15:03 21.10.2019
Mit viel Spielfreude demonstriert das Ensemble sein hochklassiges Können. Quelle: ar
BAD NENNDORF

Gemeinsam mit ihren Sängern Dörte Blase und Paul Harwin bot das Ensemble Big-Band-Klassiker als auch eine große Bandbreite von Stücken unterschiedlichster Epochen und Stilrichtungen dar. Durch zahlreiche beeindruckende Solo-Beiträge rundete das Ensemble sein Programm stilgerecht ab.

Donnernder Applaus für's Saxophon

Besonders Saxophonistin Katrin Hüper glänzte beim Stück „What a Feeling“ aus dem Tanzfilm Flashdance und erntete dafür donnernden Applaus.

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Mit viel Spielfreude und Hingabe erklangen große Hits wie der Titelsong „Gonna fly now“ aus dem Film Rocky I oder „Sway“, das die meisten im Publikum wohl mit dem legendären amerikanischen Schauspieler und Sänger Dean Martin verbanden. Von Jazzsänger Benny Goodman erklangen im ersten Teil des Konzerts die beiden Klassiker „Don‘t be that way“ als auch „Sing, sing, sing“.

Der Chef greift selbst zur Klarinette

Bei Letzterem begeisterten sich die Zuhörer für die exquisite Leistung des Orchesters. Dessen Chef jedoch setzte dem Stück das i-Tüpfelchen auf, als Schulz selbst zur Klarinette griff und mit vollem Körpereinsatz sein Solo erklingen ließ. Blase brachte mit „I‘m beginning to see the light“ das glamouröse Flair von Ella Fitzgerald in den Saal und gab lasziv und ausdrucksstark „Sad sensations“ aus dem Musical „Babes in Arms“ zum Besten.

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Harwin, der zu Beginn bereits zu „Sway“ gesungen hatte, glänzte im zweiten Teil des Konzerts mit dem Swing-Klassiker „Beyond the sea“, das ursprünglich von Charles Trenet unter dem Titel „La mer“ komponiert worden war.

Zu „Unchain my heart“ röhrte der Künstler mindestens genauso tief und voll wie das britische Rockidol Joe Cocker und heimste riesigen Beifall ein. Den Abschluss der Darbietungen bildete die beiden Stücke „Moonlight Serenade“ und „In the Mood“ des legendären US-amerikanischen Komponisten Glen Miller.

Von Andrea Riekena