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Hohnhorst Basketball schlägt Fußball
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Basketball schlägt Fußball
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20:25 03.05.2017
Basketballkörbe wünschen sich zahlreiche Jugendliche in der Gemeinde Hohnhorst. Quelle: js
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HOHNHORST

Beiratsvorsitzender Bendix Bock hat die Resultate, die Hohnhorst betreffen, auf der jüngsten Sitzung des Jugendausschusses der Gemeinde präsentiert. Insgesamt 82 Jugendliche aus den Ortschaften Hohnhorst, Nordbruch, Ohndorf, Rehren, Rehrwiehe und Scheller haben an der Befragung teilgenommen, die sich unter anderem den Themen Mobilität, Vereinsleben und Freizeitgestaltung widmete.

Ein wesentlicher Punkt der Erhebung sind Treffpunkte für Jugendliche gewesen. Nur 23 Prozent der Hohnhorster sind der Meinung, dass es ausreichend Möglichkeiten gibt. Allerdings ist positiv zu vermerken, dass das der höchste Wert ist verglichen mit anderen Orten der Samtgemeinde.

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Besonders gewünscht in den Ortschaften Hohnhorsts sind ein Jugendraum, ein Grillplatz und überdachte Sitzgelegenheiten. Ferner werden in allen Ortsteilen eher Basketballkörbe gewünscht als neue Fußballfelder. „Das ist wohl wieder im Kommen, auch in Bad Nenndorf wurde Basketball als interessanter eingestuft als Fußball“, sagte Bock.

Öffentliches W-LAN ist sinnvoll

Wenig überraschend ist es, dass 83 Prozent der Umfrageteilnehmer öffentliche W-LAN Zugänge in der Gemeinde Hohnhorst für sinnvoll beziehungsweise selbstverständlich halten. Auf die Frage von Dennis Grages (SPD), welche drei Themen die Politik denn entsprechend der Ergebnisse angehen sollte, nannte Bock zusätzlich zu den W-Lan Zugängen und den Basketballkörben die Schaffung von Outdoorfitnessanlagen, die ebenfalls verstärkt Beachtung gefunden hatten.

„Es ist eine positive Überraschung, dass 65 Prozent bleiben wollen“, sagte Gemeindedirektor und Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt. Entsprechend gelte es, auch weiter für gewerbliche Ansiedlungen zu sorgen, um den Bleibewilligen eine berufliche Perspektive zu bieten.

Dass sich einige Jugendliche bereits konkret mit der Zukunft beschäftigen, zeigt der Fakt, dass nicht wenige darauf aufmerksam gemacht haben, dass Bauplätze in den kleineren Ortschaften fehlen. „Stimmt, im Moment brauchen wir in Gemeinden wie Hohnhorst kleine Baugebiete. Aber da sind wir dran“, sagte Schmidt. Eines ist bei Ohndorf geplant. js