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Hohnhorst ICE-Trasse würde Lebensqualität stark einschränken
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst ICE-Trasse würde Lebensqualität stark einschränken
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19:57 22.03.2019
Bürgermeister Cord Lattwesen (stehend) informiert über aktuelle Themen der Gemeinde Hohnhorst. Quelle: gus

Nur gut 30 Interessierte hatten sich am Freitagabend zu der Ersatzveranstaltung für die Fasselabende umliegender Orte gekommen. Lattwesen berichtete über einige Vorhaben der Gemeinde. Es werde derzeit geprüft, wo eine weitere Kita im Hohnhorster Gebiet ausgewiesen werden kann.

Mit der katholischen Kirche sei sich die Gemeinde einig, auf einem Grünstreifen im Scheller einen Parkplatz für Bahnreisende auszuweisen. 40 Stellflächen sollen neu kommen.

Drei Varianten für Gleispläne

Außerdem möchte er selbst mehr Sicherheit für Radfahrer an der Mathestraße erreichen. Speziell Kinder haben dort kaum Chancen, größeren Fahrzeugen auszuweichen. Als Chance bezeichnete der Bürgermeister die Bewerbung mit Suthfeld als Dorfregion für ein Förderprogramm. Dieses ist quasi der Nachfolger des Dorferneuerungsprogramms.

Sorge bereitet ihm das Drunter und Drüber hinsichtlich der Bahntrassenplanung. Parallel zur A2 oder zum Mittellandkanal? Oder doch quer durch die Landschaft? Derzeit gibt es diese drei Varianten. Die Gleise entlang dem Kanal zu verlegen, sieht Lattwesen persönlich kritisch. Das größere Problem wäre aber die Trasse südlich von Hohnhorst und quer durch Suthfeld.

„Das würde die Lebensqualität doch stark einschränken“, da Hohnhorst dann an drei Seiten von Schienen umgeben wäre. Er wolle sich um stets neueste Informationen kümmern.

Schützen und Feuerwehr wollen wachsen

Der Schützenverein und die Feuerwehr warben bei der Versammlung um neue Mitglieder. Beiden Gruppen gehe es zwar noch gut, mehr Zugehörige seien aber stets begrüßenswert. Pastor Gero Cochlovius lobte das gute Miteinander in der Dorfgemeinschaft.

Von stetem Wachstum berichtete Rolf-Gerd Knapp, Vorsitzender der Siedler. Der Verein heiße jetzt offiziell Gemeinschaft für Wohneigentum Haste-Hohnhorst und Umgebung. Mitglieder gebe es auch in Suthfeld und Bad Nenndorf.

Marco Bruns erhielt ein Präsent für seine freiwilligen Dienste in der Gemeinde – stellvertretend für seine ganze Familie. gus