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Hohnhorst Neue Kita für Hohnhorst
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Neue Kita für Hohnhorst
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07:53 29.04.2018
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HOHNHORST

Die Überraschung des Abends: Die Samtgemeinde möchte neben dem katholischen Pfarrheim im Scheller eine Kindertagesstätte einrichten. Dafür laufen bereits Gespräche.

Die Kita könnte auf einer kleinen Wiese entstehen. Zwei Gruppen würde die Kita umfassen. Eine Vergrößerung wäre möglich, sollte die Kirche Teile ihrer Gebäude abgeben. Pfarrer Michael Lerche kündigte ein Gesprächsergebnis für Mitte 2018 an. Welche Art Kita es werden soll, blieb offen.

„Durch den Wegfall der Dorfgemeinschafts-Versammlung fehlte uns ein Auditorium, um die Bürger über die wichtigsten Dinge zu informieren“, begründete Bürgermeister Cord Lattwesen die Einladung in den Dorfkrug. Die Gemeinde wolle die Einwohner bei dem mitnehmen, was derzeit in Hohnhorst passiere.

Mehrere Baumaßnahmen geplant

Noch nicht geklappt habe es mit dem Bau des Radwegs Schwarze Mühle nach Haste. Die Bahn bremste die Gemeinde dabei aus, so Lattwesen. Diese müsse erst noch einen Zaun errichten. Danach ist der Bau des Radwegs angedacht, der aber nicht asphaltiert wird. Losgehen soll es hingegen in Kürze mit der Sanierung der Mathestraße. Behinderungen seien in dem Bereich nicht zu vermeiden.

Am 2. Juni soll die neue Asphaltschicht aufgetragen werden. Zwei Tage reichen dafür aus – so der Plan. Im Anschluss sollen die Grundstückszufahrten angepasst werden. Für Ende Juni ist das Ende der Baumaßnahme vorgesehen. Die Sanierung der Schmiedestraße kommt im Jahr darauf an die Reihe.

Den Unfällen entgegenwirken

Zum Neubaugebiet beim Scheller sagte der Bürgermeister, dass die ersten Verhandlungen mit dem Investor (Sparkasse) bereits gelaufen sind. Die Ergebnisse werden nun in den zuständigen Gremien diskutiert. Auch der Haster Rat wird eingebunden. Hohnhorst sei zuletzt etwas geschrumpft, so Lattwesen – dem gelte es entgegenzuwirken. Auch bei Ohndorf entsteht ein Baugebiet, für das schon 20 Anfragen vorliegen.

Lattwesen und Gemeindedirektor Mike Schmidt wollen einen neuen Vorstoß unternehmen, um bei der Einmündung der Bahnbrücke in die B442 einen Kreisel zu bauen. Dies sei vor Jahren bereits angedacht gewesen. Der tödliche Unfall Ende 2018 ist der Anlass für die erneuten Bemühungen. Seit der Freigabe der Brücke gab es dort acht Unfälle.

Für das Dorfgemeinschaftshaus Rehren sei ein guter Kompromiss gefunden worden. Nicht alle Wünsche der dortigen Dorfgemeinschaft wurden erfüllt, so Lattwesen. Es werde ein rein zweckdienliches Gebäude entstehen.

Im Scheller will die Gemeinde zudem einen Park&Ride-Platz anlegen. Schmidt zufolge gestalten sich die Verhandlungen mit der Bahn aber nach wie vor zäh. gus