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Hohnhorst Photovoltaik neues Ziel
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Photovoltaik neues Ziel
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13:48 22.02.2018
So soll das Dorfgemeinschaftshaus als Anbau an das Sportheim realisiert werden.
So soll das Dorfgemeinschaftshaus als Anbau an das Sportheim realisiert werden. Quelle: Zeichnung: Ingenieurbüro Wehmeyer
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REHREN

Das seit 2010 laufende Dorferneuerungsprogramm liegt in den letzten Zügen, aber es befinden sich noch drei Großprojekte in der Pipeline: die Sanierung und der Ausbau der Bürgerseite an der Rehrwieher Straße, die Umgestaltung des Rehrener Friedhofs und der mit Abstand dickste Brocken des gesamten Programms – der Bau des Dorfgemeinschaftshauses. All dies soll 2018 entscheidend vorangetrieben werden.

Meinhard Strohschnieder betonte, dass es weiterhin das Ziel sei, das Gemeinschaftshaus vornehmlich mit dem Werkstoff Holz zu errichten. Dies sei im Sinne der Nachhaltigkeit zeitgemäß. „Holz ist der Baustoff der Zukunft“, betonte er.

Nur Ex-Ratsleute skeptisch

Doch mit den nun vom Rat befürworteten Entwürfen gibt sich die Dorfgemeinschaft noch längst nicht zufrieden. Strohschnieder brachte die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes ins Spiel. Es gibt dabei allerdings bereits erste Probleme. Einige Menschen im Ort halten solch eine Anlage für optisch störend. Außerdem wäre die Installation wohl nicht förderfähig.

In dem Fall könne die Gründung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Gbr) der richtige Weg sein. Die Bürger könnten sich dann an der Finanzierung beteiligen. Eine andere Variante wäre die Suche nach einem Investor. Die Kosten dürften im hohen fünfstelligen Bereich liegen.

Die Verabschiedung des fünften Entwurfes des Bauplans im Rat habe den Verein noch einmal viel Vorarbeit gekostet. Allerdings sind nach wie vor Kleinigkeiten in der Diskussion, beispielsweise eine an der Stirnseite hervorragende „Nase“, die die Dorfgemeinschaft gern entfernt sähe. Dennoch herrsche im Vergleich zu früheren Debatten weitgehende Harmonie. Lediglich die früheren Ratsmitglieder Wolfgang Lehrke und Otto Tatge sahen noch immer drohende Fallstricke für das Projekt.

Erfolg bei Veranstaltungen

Auch sonst befindet sich der Verein in ruhigem Fahrwasser. Die Anzahl der Mitglieder ist unverändert geblieben. Angesichts eines Austritts und eines Beitritts hat die Gruppe weiterhin 117 Zugehörige. Dennoch warb Vorsitzende Ingrid Möller um weitere Mitglieder. Es sei nie verkehrt, Bürger zum Eintritt zu bewegen. Die Internetseite rehren.info ist 2017 mit monatlich knapp 400 Besuchern ähnlich beliebt gewesen wie im Jahr zuvor.

Zu den erfolgreichen Aktionen der zurückliegenden zwölf Monate gehörte der Aktionstag „Rehren räumt auf“ wobei die Jugendfeuerwehr enormen Einsatz gezeigt habe. Eine vielversprechende Premiere habe der Flohmarkt gehabt. Beides soll wiederholt werden. Neu wird am 15. Juni eine Kräuterwanderung mit Heilpraktikerin Ute Martin sein. Nächster Termin ist aber erst einmal der Fasleabend am Freitag, 9. März.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung einstimmig Meinhard Strohschnieder. Der vakante Posten des stellvertretenden Kassierers wurde mit Stefan Kubsch besetzt. Wegen eines früheren Formfehlers musste der Verein seine Satzung noch einmal neu beschließen, was reibungslos klappte.