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Hohnhorst Weniger ist mehr
Schaumburg Nenndorf Hohnhorst Weniger ist mehr
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15:48 16.01.2018
Quelle: pr.
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HOHNHORST

Hintergrund ist die schleppende Regierungsbildung in Berlin.

Die neue von Ingenieur Volker Wehmeyer als Sparlösung titulierte Version würde immer noch 660 000 Euro kosten. Doch im Entwurf sind einige Dinge gegenüber vorher gestrichen worden. Nach wie vor soll das Gebäude als Anbau an das Sportheim realisiert werden. Vom Eingang aus erreichen Besucher ein Foyer, an das Toiletten und weitere kleine Räume angrenzen.

Den Hauptteil bilden zwei saalartige Räume, die zusammen maximal 80 Sitzplätze aufweisen. Auch ein Tresenbereich mit Küche sowie eine Terrasse sind vorgesehen. Die verfügbare Gesamtfläche beträgt nun 280 Quadratmeter. Noch immer ist nicht geklärt, ob das Gebäude vornehmlich aus Stein oder aus Holz bestehen soll. Zunächst war das Raumkonzept festzuzurren, wie Gemeindedirektor Mike Schmidt erklärte.

Die Details kommen noch

„Mir gefällt das, was ich jetzt gesehen habe, sehr gut“, sagte Schmidt. Noch befinde sich die Planung allerdings im Vorentwurfsstadium. Details wie beispielsweise Mobiliar, Steckdosen und Küchenausstattung sollen später festgelegt werden, wobei das Budget die wichtigste Vorgabe ist.
Ingrid Möller, Sprecherin der Dorfgemeinschaft Rehren, lobte das Raumkonzept vom Grundsatz her. „Wir würden das Haus gern in der Form bauen lassen“, so Möller. Ob nun in nachhaltiger Bauweise mit vornehmlich Holz oder in eher konventioneller Bauweise – dies sei nicht die allerwichtigste Frage. Dennoch wünschte sie sich, dass etwas Rücksicht auf den Wunsch der Dorfgemeinschaft genommen wird, möglichst nachhaltig zu bauen.

Vom Tisch ist das versetzte Pultdach. Stattdessen soll ein zur Vorplatzseite abfallendes Schrägdach realisiert werden. Darunter verbleibe immer noch etwas Stauraum. Ob eine Treppe gebaut wird, die dorthin führt, ist derzeit noch nicht geklärt – auch das ist eine Kostenfrage. Allerdings könnte ein solcher Aufgang auch nachträglich realisiert werden.

Völlig unsicher ist der Zeitplan: So lange es keine neue Bundesregierung gibt, wird es auch keine Bewilligung von Fördergeld im Zile-Programm geben. Das Land verteilt dieses Geld zwar, aber erst, wenn der Bundeshaushalt verabschiedet ist, der das verfügbare Budget festlegt. Schmidt geht davon aus, dass es bis Mai keinen Bewilligungsbescheid fürs Dorfgemeinschaftshaus geben wird – erwartet worden war er für Januar. Anders sieht es mit der Umgestaltung des Rehrener Friedhofs aus – dafür liegt der Bewilligungsbescheid bereits vor. Diese Maßnahme soll in Kürze starten. gus