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Nenndorf Eigene Brücke für Fahrräder
Schaumburg Nenndorf Nenndorf Eigene Brücke für Fahrräder
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15:30 02.05.2017
Links neben der Brücke für Autos soll ein Übergang für Fahrräder geschaffen werden. Quelle: JS
RIEPEN/HORSTEN

Thomas Gröne von der Geschäftsstelle Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr skizzierte, dass die Kreuzung Beckedorfer Straße /Kreisstraße 48 am Ortsausgang von Riepen sich nicht großartig verändert. Im weiteren Verlauf erfährt die Straße aber eine Umgestaltung und wird künftig 5,50 Meter breit sein. Westseitig davon wird ein 1,50 Meter breiter Sicherheitsstreifen angelegt, dem der zwei Meter breite Fahrradweg folgt. Die dort derzeitig angelegte Baumreihe wird ebenfalls nach Westen verlegt.

Der Fahrradweg zieht sich bis über die Einmündung des Wirtschaftswegs gegenüber der Einfahrt zu Kreisstraße 49 hinaus. Kurz dahinter wird eine Querungshilfe installiert, damit der Radweg südlich der Kreisstraße 49 – die ebenfalls auf 5,50 Meter verbreitert wird – angelegt werden kann. Der Streckenverlauf bis zur Brücke über die Rodenberger Aue bleibt weitestgehend unverändert. Doch dort trennen sich die Wege der Autos und der Fahrräder, denn für die Drahtesel wird ein eigener Übergang über das kleine Gewässer geschaffen. Im Zuge der ersten Zufahrt in Horsten wird der Radweg wieder an die Kreisstraße herangeführt.

Meilenstein erreicht

Seit dem Jahr 2009 warten die Anwohner nun auf die Sanierung und den Fahrradweg. Hauptgrund für die Verzögerung waren stockende Verkaufsgespräche zwischen dem Landkreis und Landwirten gewesen, deren angrenzende Grundstücke für den Ausbau nötig sind. „Ich kann die Landwirte verstehen, dass sie sich bei den Preisen vom Landkreis schwer getan haben, ihr Land zu verkaufen. Das macht man schließlich nur einmal im Leben“, sagte Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt. Entsprechend habe sich die Stadt eingeschaltet und 60000 Euro bereitgestellt, um die Verhandlungen zu einem Ende zu bringen.

„Mit dem Grunderwerb ist ein Meilenstein erreicht“, sagte Hartmut Meyer, ebenfalls Mitarbeiter der Landesbehörde. „Wenn alles gut geht, können wir frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2018 mit dem Bau beginnen“, sagte er. js