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Suthfeld Ortsbegehung in Suthfeld
Schaumburg Nenndorf Suthfeld Ortsbegehung in Suthfeld
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00:16 17.05.2017
Der Bauausschuss begutachtet die Straßenschäden in der Gemeinde Suthfeld. Quelle: göt
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SUTHFELD

Drei Sanierungsschwerpunkte innerorts haben die Ratsmitglieder dabei auf die Agenda genommen – je einen in Riehe, Kreuzriehe und Helsinghausen. „Wir haben ein bisschen Stau“, so Bürgermeisterin Katrin Hösl (SPD) in Bezug auf die anstehenden Maßnahmen. Auch die kaputten Wirtschaftswege wurden bewertet.
Handlungsbedarf sieht der Ausschuss in der Seewiese in Riehe, sowohl innerorts als auch auf dem von dort östlich ausgehenden Feldweg, welcher unerlaubterweise als Verbindung nach Kolenfeld genutzt wird. Thorsten Koch (CDU) äußerte jedoch Bedenken, diese „Rennstrecke“ zu sanieren und sie damit noch attraktiver zu gestalten. „Da haben wir schlimmere Straßen“, so Koch.
„Schlimm“ sieht laut Hösl auch die Sölvienstraße in Kreuzriehe aus. Ab der Kreuzung Am Anger befindet sich die Straße allerdings auf Bad Nenndorfer Gemarkung. Ein Sanierungsvorhaben müsste deshalb mit der Stadt abgestimmt werden. Als dritter Sanierungsschwerpunkt kristallisierte sich bei der Begehung die Feldstraße in Helsinghausen heraus.
Die Probleme mit Rissen, Löchern und unbefahrbaren Seitenstreifen setzt sich auch auf den Wirtschaftswegen fort. Ein stark abschüssiger Seitenstreifen beschäftigte den Ausschuss von Riehe ausgehend, rund 650 Meter nördlich des Heusingerweges. Stark in Mitleidenschaft gezogen zeigte sich außerdem ein Wirtschaftsweg, der von der Hauptstraße 2 in Suthfeld östlich abgeht.
An den Feldrändern ergibt sich zudem ein weiteres Problem: Wie Ina Humbracht (SPD) anmerkte, werden die Randstreifen zwischen Feldern und Wegen nicht eingehalten. Diese pendeln zwischen drei und einem halben Meter in der Breite.
Man müsse die Randstreifen wieder herstellen und einhalten, so Humbracht. Daniel Hilbig (CDU) betonte, dass man hier erst Fakten schaffen müsse um die Grenzverläufe zu klären, bevor man sich mit den Landwirten an einen Tisch setzt.
Auch die Zugänglichkeit des Teiches in Kreuzriehe wurde von den Ausschussmitgliedern in Augenschein genommen. Hier war man sich schnell einig, dass die Metallstreben zu Beginn von zwei der drei Zuwegungen ein Hindernis darstellen. Für Kinderwagen oder Rollatoren sei dort kaum ein Durchkommen. An der westlichen Seite lässt sich ein Bügel aufklappen, hier besteht also kein Handlungsbedarf. An der östlichen und südlichen Seite des Teiches soll der Durchgang verbreitert werden.

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