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Suthfeld So hilft die Rieher Jugendfeuerwehr bei der Jobsuche
Schaumburg Nenndorf Suthfeld So hilft die Rieher Jugendfeuerwehr bei der Jobsuche
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09:28 13.11.2019
Timo Lattwesen mit Praktikantin Runa Wille. Quelle: privat
Riehe

Die Brandschützer luden den Nachwuchs zu einer Berufsorientierungs-Aktion mit Unternehmern aus der Umgebung ein. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr konnten drei Wünsche äußern. Das Betreuerteam sorgte dann dafür, dass die Nachwuchsbrandschützer sinnvoll und fair aufgeteilt wurden.

Morgens um 4 Uhr beim Bäcker schuften

Mette Dohmeyer und Lena Kubinger durften bei der Bäckerei Planert sogar bereits um 4 Uhr Brötchenduft schnuppern und Hand anlegen. Aber auch alle anderen mussten vergleichsweise früh raus. Arbeitsbeginn war bei den meisten um 7 Uhr.

Mette Dohmeyer und Lena Kubinger bei ihrem Einsatz in der Bäckerei. Foto: privat

Niklas Breuß wurde für einen Tag zum Landschaftsgärtner bei Stefan Müller. Til Volker und Timon Hösl machten ihr Kurz-Praktikum bei Dachdecker Oltrogge. Dort halfen sie dabei, einen Balkon von alten Fliesen zu befreien und Dachpfannen zu schleppen sowie Mauern zu verfugen. Offenbar machten sie ihre Sache ordentlich. Denn die Jungen bekamen gleich einen Ferienjob angeboten.

Defektes Rohr und Heizkessel

Auch Runa Wille, die sich für Installateurmeister Florian Riemer entschieden hatte, kam auf ihre Kosten. Sie durfte beim Austausch eines defekten Wasserrohrs anpacken und bei der Wartung eines Heizkessels assistieren. Tim Hülsemann und Justin Planert hatte es in die Schlosser-Werkstatt von Riha-Wesergold verschlagen, wo sie unter Anleitung von Horst Klemme Werkzeuge zur Metallbearbeitung ausprobierten.

Dachdeckermeister Frederik Oltrogge nahm ebenfalls Praktikanten an. Foto: privat

Etwas ruhiger aber nicht weniger spannend ging es bei den Büro-Berufen zu. Cecile Planert durfte zum Beispiel beim Bundesverband Lohnunternehmen in alle Arbeitsbereiche hineinhorchen.

Arbeit in Rathaus und Kläranlage

Ähnlich ging es Charlotte Apitius und Lucie Lippmann in der Samtgemeindeverwaltung. Auch ein kommunaler Verwaltungsfachangestellter muss nicht wirklich körperlich arbeiten. Zum Ausgleich bekamen die Beiden aber neben allen Teilen der Verwaltung auch noch die Arbeit in der Kläranlage erläutert.

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Fest vorgenommen hat sich die Jugendfeuerwehr zudem, die Aktion in 2020 zu wiederholen. Vielleicht schnuppern Charlotte Apitius und Lucie Lippmann dann ja beim Gasthaus Fischer rein. Den Platz hatte sich diesmal Emelie Lippmann gesichert. Da der Montag bei Nadine und Marco Fischer ruhig ist, war ausreichend Zeit, um auch den Hotelbetrieb und die Büroarbeit kennenzulernen. Dabei staunte sie, dass zur Gastronomie deutlich mehr gehört, als Kochen und Servieren.

Von Guido Scholl