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Lauenhagen 15 Plätze mehr: Lauenhagen erhält Baugenehmigung für Kita-Anbau
Schaumburg Niedernwöhren Lauenhagen 15 Plätze mehr: Lauenhagen erhält Baugenehmigung für Kita-Anbau
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06:50 24.09.2019
Die Kita Zwergenburg in Lauenhagen soll einen Anbau für eine Krippengruppe bekommen.   Quelle: bab
Lauenhagen

Die Gemeinde Lauenhagen hat die Baugenehmigung für die Erweiterung des Kindergartens erhalten. Das hat Gemeindedirektor Sören Schütte auf Nachfrage mitgeteilt. Vorab müsse das Projekt aber dem Rechnungsprüfungsamt vorgelegt werden. „Das prüft vorab, ob die Kosten angemessen und wirtschaftlich sind“, sagt der Gemeindedirektor.

Betreuungsplatz auch für unter Dreijährige

Wenn es grünes Licht gebe, werde die Maßnahme für den Anbau ausgeschrieben. Der weitere Verlauf hängt davon ab, ob es der Gemeinde gelingt auch Angebote einzuholen, die finanziell in einem gewissen Rahmen liegen. „Und ob wir überhaupt Firmen finden“, sagt Bürgermeister Siegbert Krickhahn. Wahrscheinlich sei, dass zum Kindergartenjahr 2020/2021 die geplante Krippengruppe eröffnen könne, sagt der Bürgermeister.

Die Gemeinde Lauenhagen will ihren Kindergarten, der zurzeit nur eine Gruppe umfasst, erweitern. Auch für unter Dreijährige sollen Betreuungsplätze im Krippenbereich angeboten werden. Der Anbau dient also dazu, eine Krippengruppe zu beherbergen. Bisher müssten die Eltern über die Samtgemeinde andere Betreuungsplätze innerhalb der Samtgemeinde in Anspruch nehmen, sagt Krickhahn

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15 neue Plätze nach der Erweiterung

Die neue Krippengruppe umfasst 15 Plätze. Der Anbau soll eine Grundfläche von rund 110 Quadratmetern haben. In dem neuen Gebäudeteil wird unter anderem ein Gruppenraum entstehen, ein Vorraum, der multifunktional sein soll, sanitäre Anlagen und ein 19 Quadratmeter großer Ruheraum. Dieser ist vorausschauend geplant. Sollten die Öffnungszeiten des Kindergartens Zwergenburg über die Halbtagsbetreuung hinaus erweitert werden, stünde der dann benötigte Ruheraum schon zur Verfügung. Auch Abstellmöglichkeiten für Transportmittel wie Kinderwagen sollen vorhanden sein.

Die Gemeinde möchte für den Anbau nicht mehr als 320 000 Euro ausgeben. Im Haushalt wurden vorsichtshalber 350 000 eingestellt, um etwas Luft zu haben. Die Gemeinde rechnet mit finanzieller Förderung vom Land, das für jeden Krippenplatz 12 000 Euro Baukostenzuschuss gewährt. von Babette Jakobs