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Meerbeck Teil eins des Kohlenwegs zwischen Hespe und Seggebruch ist fertig
Schaumburg Niedernwöhren Meerbeck Teil eins des Kohlenwegs zwischen Hespe und Seggebruch ist fertig
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22:57 25.07.2019
So hat es noch Anfang der Woche am Kohlenweg ausgesehen. Quelle: ab
Seggebruch

Gerade mal acht Tage haben die Straßenarbeiten im Kohlenweg gedauert. „Die Baufirma hat schnell gearbeitet, und nach dem ersten Augenschein hat sie auch sehr ordentlich gearbeitet“, sagt Seggebruchs Bürgermeister Jörn Wittkugel.

Der erste Abschnitt des Kohlenweges, der jetzt fertiggestellt wurde, erstreckt sich von der Hausnummer 50 bis zur Siedlung Baum. Im innerörtlichen Straßengeflecht der Gemeinden Seggebruch und Hespe kommt dem Kohlenweg durchaus einige Bedeutung zu. Von der Siedlung Baum aus – die Zufahrt ist als Sackgasse angelegt – gelangt man entweder über den Kohlenweg oder über den Hesper Klothweg in die Welt.

Die Siedlung Baum ist ab 1951 in die Höhe und in die Breite gewachsen, weil viele Zuzügler untergebracht werden mussten. „Vorher war an dieser Stelle schlicht Urwald“, erzählt Seggebruchs Bürgermeister Wittkugel, „aber die Besiedlung ging damals sehr schnell, weil die neuen Nachbarn von den Behörden günstige Grundstückspreise angeboten bekamen.“

Im nächten Jahr geht es weiter

Der zweite Abschnitt des Kohlenweges könnte im kommenden Jahr in Angriff genommen werden. Dann geht es von der Hausnummer 50 hoch zur Hesper Straße. Weil an der Einmündung ein neues Haus entstanden ist, muss die Maßnahme jedoch überplant werden. Und: Weil an diesem Abschnitt Hesper wohnen, hätte Seggebruch gern, dass sich die Gemeinde Hespe an den Kosten beteiligt. „Sobald die Planung steht, werden sich die Gemeinden zusammensetzen“, sagt Jörn Wittkugel.

Erster und zweiter Abschnitt sollen zusammen etwa 400000 Euro kosten. „Als es eigentlich schon losgehen sollte, haben wir uns entschlossen, die komplette Maßnahme insgesamt um ein Jahr nach hinten zu schieben“, sagt Wittkugel. Der Verzug sei auf Anraten der Ingenieurfirma erfolgt, weil zum damaligen Zeitpunkt, „von den Baufirmen keine vernünftigen Preise aufgerufen wurden“.

Von Arne Boecker