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Samtgemeinde Niedernwöhren Auf der Horst und Bruchstraße sollen in Ordnung gebracht werden
Schaumburg Niedernwöhren Samtgemeinde Niedernwöhren Auf der Horst und Bruchstraße sollen in Ordnung gebracht werden
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15:37 20.08.2019
Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses begutachten den Zustand von Wegen, die durch die Samtgemeinde verlaufen. Quelle: bab
Niedernwöhren

Es handelt sich um die gepflasterte Verlängerung von Hülshagens Straße Auf der Horst zur Kreisstraße 27, die nach Pollhagen führt, außerdem um die Bruchstraße, die Mittelbrink anbindet.

Weil die Verwaltung auf Zuschüsse hofft, sollen die Anträge bis zum 15. September beim Amt für regionale Landesentwicklung gestellt werden. Aus einem Programm, das den ländlichen Raum fördern soll, hatte Niedernwöhren Zuschüsse für frühere Sanierungen erhalten. Das Amt knüpfe die Bezuschussung allerdings an Bedingungen, sagte Samtgemeindebürgermeister Marc Busse während der Sitzung, denn sie ziele vor allem darauf, landwirtschaftliche Flächen anzubinden.

Nur zwei Abschnitte von Bruchstraße soll saniert werden

Deshalb sprach sich der Ausschuss dafür aus, von den drei Abschnitten der Bruchstraße, die saniert werden müssten, zunächst nur zwei zu sanieren. Dabei handelt es sich um ein Stück der Mittelbrinker Straße (828 Meter) und um ein Teilstück nordöstlich von Mittelbrink (183 Meter). Wie Busse sagt, würde er den längsten Abschnitt gern noch in diesem Jahr beginnen, weil im Haushalt 110 000 Euro dafür bereitstünden.

Der Weg in Hülshagen, der ebenfalls von der Samtgemeinde Niedernwöhren bewirtschaftet wird, soll nach dem Willen des Ausschusses erst im kommenden Jahr angefasst werden. Obwohl ein rund 100 Meter langes Teilstück vor elf Jahren neu gepflastert worden sei, soll der Rest des Weges mit Bitumen belegt werden. Das sei billiger, hieß es jetzt im Bau- und Umweltausschuss. Laut Kostenschätzung würde eine Pflasterung rund 80 000 Euro teurer kommen als die Bitumen-Lösung.

Vor allem für Radfahrer gefährlich

Der derzeitige Zustand ist nach Meinung der Fachleute vor allem für Radfahrer gefährlich, weil die Pflastersteine bereits auseinandergedrückt sind, so dass sich breite Ritzen aufgetan haben. Die Politiker schieben dies auch darauf, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge immer schwerer geworden sind. Einige nutzen die Strecke als Abkürzung.
„Wir sollten im Rahmen der Erneuerung auch über die Beschilderung sprechen“, sagte Norbert Mex, Ratsmitglied aus Hülshagen. „Viele fahren dort 100“, sagte er. Deshalb solle die Samtgemeinde Niedernwöhren über Geschwindigkeitsbegrenzungen nachdenken.