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Samtgemeinde Niedernwöhren Bürgermeister bleiben am Ball
Schaumburg Niedernwöhren Samtgemeinde Niedernwöhren Bürgermeister bleiben am Ball
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15:48 02.08.2018
Die Zukunft der Sportstätten, wie die des noch selten genutzten Platzes in Nordsehl, sind ein Anliegen der Dorfregion. Quelle: bab
Samtgemeinde Niedernwöhren

Die Bewerbung musste bis zum 1. August beim zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser eingereicht werden. Wie Pollhagens Bürgermeister Friedrich Möller erklärt, hatten sich vor der Abgabe der Bewerbung die Vertreter der drei Gemeinden noch einmal mit Kristina Busse vom Planungsbüro Kirchner zusammengesetzt und der Bewerbung den letzten Schliff gegeben.

Die Entscheidung darüber, welche Dorfregionen in das Förderprogramm aufgenommen werden, fällt frühestens im kommenden Frühjahr. Wie die Bürgermeister der drei Gemeinden ankündigen, wollen die beteiligten Gemeinden bis zur Entscheidung des Landesamtes nicht die Hände in den Schoß legen, sondern weiterhin am Ball bleiben und inhaltlich zusammenarbeiten sowie weitere Workshops anbieten. Falls die Hagenhufendörfer den Zuschlag bekommen sollten, würden diese dann nicht wieder bei Null anfangen müssen, begründet Möller. Dann könnten die Gemeinden aus dem Vollen schöpfen und an die vorbereiteten Themen anknüpfen.

Nach der Sommerpause konkret werden

„Jetzt wollen wir erst mal die Sommerpause abwarten. Dann setzen wir uns zusammen und wollen konkret werden“, sagt Adolf Deterding, Bürgermeister in Nordsehl. Viele Teilnehmer der Workshops hätten sich schon freiwillig gemeldet, um weiterzumachen. Zwar erwartet Deterding „ganz schwer, dass der Antrag auch angenommen wird“, sollte dem nicht so sein, gebe es aber auch genug Gründe für die drei Gemeinden weiterzuarbeiten.

„Das hat sich schon bei den Workshops herauskristallisiert“, sagt Lauenhagens Bürgermeister Siegbert Krickhahn zu der Absicht, die interkommunale Zusammenarbeit auf jeden Fall weiterzuführen. „Warum soll man das einschlafen lassen, wenn man schon eine so engagierte Truppe zusammenhat?“ Außerdem sei es gut, die wesentlichen Angelegenheiten, die anstehen und bei denen es ohnehin Berührungspunkte gebe, in einem größeren Kreis als innerhalb der eigenen Gemeinde zu besprechen.

Zukunft der Sportstätten

Für Deterding liegen die Schnittmengen der drei Gemeinden auf der Hand. „An einige Dinge müssen wir sowieso ran“, nennt der Bürgermeister Beispiele, wie die Zukunft der Sportstätten und die fehlenden Radwege zwischen Lauenhagen und Nordsehl. Er kündigt an, dass nach der Sommerpause festgelegt werde, wie es weitergeht. Von Babette Jakobs