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Samtgemeinde Niedernwöhren Kappmeier kann weitermachen
Schaumburg Niedernwöhren Samtgemeinde Niedernwöhren Kappmeier kann weitermachen
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14:01 31.05.2018
Dieter KappmeierArchiv
Samtgemeinde Niedernwöhren

Bislang endete die Feuerwehrzeit mit 63 Jahren. Das bedeutet: Dieter Kappmeier (63) könnte jetzt für eine weitere Amtszeit von drei Jahren den Posten des Gemeindebrandmeisters ausfüllen. Die Wahl erfolgt am 26. Juni.

Dass Kappmeier bei einer Gesetzesänderung weitermachen würde, sei von vornherein der Plan gewesen, sagt Stefan Ahrens, Vize-Gemeindebrandmeister.

Aufgrund des Wechsels in der Landesregierung sei jedoch kein nahtloser Übergang in die nächste Amtszeit möglich gewesen. „Wir haben jetzt nur darauf gewartet, dass das neue Brandschutzgesetz in Kraft tritt“, erklärt Ahrens. Er selbst wollte die Nachfolge von Kappmeier nicht antreten. Ahrens ist Ortsbrandmeister der Feuerwehr Meerbeck-Niedernwöhren: „Beides zusammen, das ist im Ehrenamt nicht zu leisten.“

Keine anderen Kandidaten in Sicht

Weitere Kandidaten für das Amt des Gemeindebrandmeisters habe es nicht gegeben. „Bislang hat sich niemand geräuspert“, meint Kappmeier. Der 63-Jährige bestätigt, für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. „In dieser Zeit muss dann aber eine Nachfolge vorbereitet werden“, betont er.

Der Gemeindebrandmeister repräsentiert und vertritt die Mitgliedsfeuerwehren in der Samtgemeinde Niedernwöhren und nimmt diverse Termine wahr.

Nichts übers Knie brechen

Ahrens ist es wichtig, die Nachfolge von Kappmeier mit Weitsicht zu planen: „Wir werden die Zeit nutzen, um eine vernünftige Lösung für die Zukunft zu finden.“

Abgesehen von Kappmeier betrifft die neue Altersgrenze die Führungsriege der Samtgemeindefeuerwehr nicht, sagt Ahrens. Für die Feuerwehr Meerbeck-Niedernwöhren könne er darüber hinaus sagen, dass auch innerhalb des Kommandos keine Kameraden von der neuen Regelung betroffen seien. Die ältesten Aktiven seien derzeit nicht älter als Mitte 50. kil