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Samtgemeinde Niedernwöhren Mehr als 120 Fragebögen ausgefüllt
Schaumburg Niedernwöhren Samtgemeinde Niedernwöhren Mehr als 120 Fragebögen ausgefüllt
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18:45 15.05.2018
In der „funktionierenden Kirchengemeinde“ und dem „super Posaunenchor“ sehen die Lauenhäger beispielsweise ihre Stärken. Quelle: bab
Samtgemeinde Niedernwöhren

Die Samtgemeindeverwaltung begleitet das Projekt und will die Auswertung der zehnseitigen Bögen auch vom Büro Kirchner vornehmen lassen, das bereits die Vorbereitungsphase begleitete.

Samtgemeindebürgermeister Marc Busse, der erfreut über das starke Echo ist, hat mit so einer Resonanz nicht gerechnet. Zunächst haben die Verwaltungsspitzen vorgehabt, die Fragebögen selbst auszuwerten, sagt Busse. „Aber aufgrund der Menge vergeben wir die Auswertung auch an Kirchner“, kündigt Busse an. Schon bei den Auftaktveranstaltungen, den Informationsabenden für die Bürger, hatte sich das große Interesse der Bürger aus den drei Gemeinden abgezeichnet. Insgesamt rund 150 Menschen waren zu den Einführungsabenden gekommen.

Die Umfrageergebnisse aus den Fragebögen sollen nach der Auswertung veröffentlicht werden, bevor die Ortsbegehung folgt. Diese ist auf Freitag, 8. Juni, terminiert.

Ein gutes Zeichen

Mitte Juni folgen dann bereits zwei Workshops, in denen relevante Themen erarbeitet, die Einwohnerwünsche zugeordnet und Projektansätze entwickelt werden sollen. „Dann wollen wir schon ein bisschen konkreter werden“, sagt Busse. Welche Themen bei den Workshops aufgegriffen werden, würde sich auch aus den Ortsspaziergängen ergeben, an denen sich die Bürger beteiligen können.

Busse kennt zwar nicht alle Vorschläge, Kritiken und Wünsche, die in den jeweiligen Orten zusammengetragen wurden, hat aber den Eindruck, dass das Thema Radwegeverbindungen eines ist, dass vielen wichtig ist.

Für Busse ist das bisherige Engagement und die gute Resonanz auf das Thema ein gutes Zeichen. Es gehe nicht nur darum, finanziell von so einem Programm zu profitieren, sondern dass Nachbarn stärker zusammenarbeiten und -wachsen. Ansatzpunkte, die intensiviert werden könnten, gebe es dafür derzeit bereits. Das Dorfentwicklungsprogramm sei gut dazu geeignet, die Leute „wachzurütteln und sich wieder ehrenamtlich zu engagieren“, meint der Samtgemeindebürgermeister. bab