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Helpsen Ausschuss der Gemeinde Helpsen bringt erste Anträge zur Dorferneuerung auf den Weg
Schaumburg Nienstädt Helpsen Ausschuss der Gemeinde Helpsen bringt erste Anträge zur Dorferneuerung auf den Weg
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08:24 14.08.2019
Die Gesamtkosten für die Erneuerung der Spielplätze in Helpsen belaufen sich auf 33.900 Euro. Quelle: dpa
Südhorsten

Helpsen, Hespe und Seggebruch haben gemeinsam die Aufnahme in das Dorferneuerungs-Programm des Landes Niedersachsen geschafft. Im Prinzip geht es darum, dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems, das das Programm betreut, Projekte vorzuschlagen, die mehreren Gemeinden übergreifend zugutekommen. Das Programm lässt jedoch auch Raum für eigene Vorhaben der Gemeinden. Darum ging es jetzt im Helpser Umwelt- und Bauausschuss.

Zwei Spielplätze sollen aufgehübscht und modernisiert werden, Am Anger und Am Sportpark mit Namen. Die Verwaltung hat zunächst die Anlieger befragt, dann geplant und gerechnet. Am Anger soll unter anderem der Auf- und Abstieg am Hügel gesichert werden, was mit 4000 Euro zu Buche schlägt. Die Anschaffung eines Trampolins würde 3700 Euro kosten. Insgesamt möchte die Gemeinde Am Anger Baumaßnahmen umsetzen und Anschaffungen tätigen, die 11.300 Euro kosten.

Gesamtkosten von 33.900 Euro

Am Sportpark soll exakt doppelt so viel Geld an die Hand genommen werden (22.600 Euro), um den Spielplatz für Mädchen und Jungen attraktiver zu machen. Allein 11.600 Euro veranschlagt die Verwaltung für eine Kletterpyramide, 2900 Euro kostet ein Sandkasten, der wie ein Boot geformt ist.

Die Gesamtkosten für beide Spielplätze belaufen sich also auf 33.900 Euro. Der Fördersatz, den das Land denjenigen Gemeinden zumisst, die am Dorfentwicklungsprogramm teilnehmen, bemisst sich nach ihrer Wirtschaftskraft. Im Fall von Helpsen beträgt dieser Fördersatz 53 Prozent der beantragten Summe. 17.900 der 33.900 Euro bekäme Helpsen also wieder raus, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Eigenleistungen des Bauhofs förderfähig sind.

Dieses letzte Detail muss die Verwaltung jetzt noch klären. Der Umwelt- und Bauausschuss empfahl dem Rat, der in der kommenden Woche tagt, die Förderanträge so auf den Weg zu schicken, wie sie Gemeindedirektor Dietmar Köritz vorgestellt hatte. Die diesjährigen Anträge zur Dorfentwicklung müssen bis zum 15. September verschickt sein. Von Arne Boecker

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