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Helpsen Bündnis 2011: Positiver Dialog wird weitergeführt
Schaumburg Nienstädt Helpsen Bündnis 2011: Positiver Dialog wird weitergeführt
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16:41 08.01.2012
Martina Lohmann und Friedrich Deventer (Mitte) erläutern ihre Pläne für die Zukunft. Quelle: svb
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Helpsen/Kirchhorsten (svb). Neben der Kommunalwahl im vergangenen Jahr bezeichnete Lohmann auch den vom Bündnis 2011 organisierten Gesundheitstag auf Hof Gottschalk als Erfolg. Dieser Informationstag sei von den Bürgern überaus gut angenommen worden und werde in regelmäßigen Abständen von zwei oder drei Jahren eine Wiederholung erfahren, erklärte Lohmann.

Wichtigstes Thema für die kommenden Jahre sei der Dialog, meinte die Geschäftsführerin des Bündnisses 2011. Die Mitglieder würden auch weiterhin den guten und positiven Dialog mit dem Gemeindedirektor Ditmar Köritz (SPD) suchen, der ab dem 1. Februar außerdem neuer Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Nienstädt ist. Köritz fühle sich bezüglich seines neuen Amtes voller Schaffenskraft, versicherte er die Anwesenden in seinen Grußworten.

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Das Thema Dialog betreffe aber auch die Parteien untereinander, vertiefte Friedrich Deventer (Bündnis 90/Die Grünen) den Gedanken. Es solle nicht so sein, dass eine Partei während einer Legislaturperiode die Herrschaft habe und den anderen ihre Entscheidungen aufzwingt, verdeutlichte er.

Ein gemeinsames Anliegen sei unter anderem, den Folgen des demografischen Wandels entgegenzuwirken. „Schaumburg ist eine Region, die zu kämpfen hat“, sagte Deventer. Dabei bezog er sich besonders auf Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, die aus beruflichen Gründen den Landkreis verlassen und auswärts studieren.

Einen Lösungsvorschlag wird das Bündnis in der Sitzung des Kultur-, Jugend- und Sportausschusses am 19. Januar machen. Bei einem gemeinsamen Treffen mit den Vereinsvorsitzenden aller Vereine der Gemeinde Helpsen sollen die gemeinsamen Ziele für die Zukunft besprochen. Die kulturellen Vereine seien bei dieser Überlegung ausdrücklich mitbedacht worden, meinte der Ausschussvorsitzende Robin Strozyk. Er wünsche sich eine intensivere Nutzung der „Grünen Mitte“ sowie eine generelle Unterstützung von Gemeindefesten.

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