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Helpsen Ein Spielzeug, das verletzen kann
Schaumburg Nienstädt Helpsen Ein Spielzeug, das verletzen kann
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09:42 23.04.2009

Helpsen. Nach Worten Beckers ist das Internet für Erwachsene ein Werkzeug, für Kinder und Jugendliche aber ein Spielzeug. Während Eltern das weltweite Netz eher auf den rein praktischen Nutzen reduzieren, findet der Nachwuchs eine bunte Wunderwelt mit großem Spaßfaktor vor. Damit die Erziehungsberechtigten eine nützliche Orientierung geben können, müssen sie auch diese bunte Seite kennen.

Nicht nur mit Werkzeugen, um im Bild zu bleiben, auch mit Spielzeugen kann man sich verletzen. Becker nannte das Beispiel eines im Internet veröffentlichten Fotos eines Jugendlichen, für das derjenige Beleidigungen erntet. Vorgelebt wird solches Verhalten von Figuren wie Dieter Bohlen. Solche Beleidigungen seien seelische Verletzungen und mitunter schlimmer als eine gebrochene Nase.

Für junge Nutzer ist das Internet ein unverzichtbarer Teil der Freizeitgestaltung. Beispielsweise verabreden sich manche Jugendliche ausschließlich über die Funktion ICQ. Allerdings birgt auch dieses System Gefahren. Erwachsene können sich beispielsweise unerwünscht Kontakt zu jungen Menschen verschaffen.

Deshalb sei es wichtig, dass ICQ-Nutzer ihre Kontaktnummer nirgends hinterlassen und nur an Vertraute weitergeben. Wer sich daran halte, könne recht sicher mit ICQ umgehen. Das Verwenden dieses Mediums zu verbieten, hält Becker für unsinnig – das mache denjenigen zu einem Außenseiter, wenn all seine Schulkameraden ICQ nutzen.

Generell sei das Veröffentlichen von Daten im Internet gefährlich. Ein Gitarre spielender Junge hat laut Becker beispielsweise ein Video bei Youtube veröffentlicht und ist dafür mit Beleidigungen überhäuft worden ist. Vor dieser Blamage hätte der Junge beschützt werden können, wenn er im realen Leben die entsprechende Wertschätzung erfahren hätte. Denn wer ein Video im Netz veröffentlicht, suche Anerkennung.

Eltern müssen ihren Kindern eine realistische Beurteilung ihres Könnens liefern. Hätte der Junge aus dem Beispiel gewusst, dass seine Spielkunst zwar ordentlich, aber nicht sensationell gut ist, hätte er das Video nicht veröffentlicht.

Lesen Sie mehr in den SN vom 24. April 2009

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