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Helpsen Jugendfeuerwehr der Samtgemeinde zeltet hinter der IGS Helpsen
Schaumburg Nienstädt Helpsen Jugendfeuerwehr der Samtgemeinde zeltet hinter der IGS Helpsen
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20:08 07.07.2019
Tag 1: Die Jugendwehr Liekwegen hat offensichtlich für eine Woche Zeltlager alles dabei – gute Laune inklusive. Quelle: ab
HELPSEN

„Zum neunten Mal seit 1992 haben wir dieses Zeltlager organisiert“, sagte Anna Sebode, Jugendwartin der Nienstädter Samtgemeinde-Feuerwehr, zur feierlichen Eröffnung. „Hier ist einiges anders als in eurem Alltag“, rief sie den 200 jungen Feuerwehrleuten zu, die hinter ihren Fahnen auf dem Sportplatz angetreten waren, „darauf könnt ihr euch freuen.“ Fünf Jugendwehren aus der Samtgemeinde Nienstädt nehmen an der einwöchigen Zeltsause teil, neben den Gastgebern aus Helpsen sind dies Liekwegen, Sülbeck, Stemmen-Levesen und Hespe-Hiddensen. Dazu kommen Gäste wie die Jugendwehr Antendorf.

Chance für Teamarbeit

Die stellvertretende Landrätin Helma Hartmann-Grolm gab den Mädchen und Jungen mit auf den Weg, es sei „nicht schlimm, wenn man auch mal streitet – so lange man sich wieder verträgt“. Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote, der sein Grußwort wie alle Redner erfrischend sommerlich-kurz hielt, forderte die dazu auf, die Zeltlager-Zeit als eine „Chance für Spaß, aber auch für Teamarbeit“ zu sehen. Er habe sich das Programm angeschaut und prophezeie „eine tolle Woche für alle“.

In Windeseile hatten die Jugendwehren die Unterkünfte bezogen, die ihnen die Veranstalter zuwiesen. Bei den Liekwegern herrschte Ordnung, die Uniformen hingen fein säuberlich vom Zelthimmel. „Mal sehen, ob das in den nächsten Tagen so bleibt“, hieß es selbstkritisch.

Hähnchenschnitzel

Was die Organisation der Mammutveranstaltung angeht, scheint alles geregelt zu sein. Der Speiseplan sieht für den heutigen Montag Hähnchenschnitzel vor, am Freitag, dem letzten Tag, wird man „Schnitzel a la Cacciatore“ reichen (auf gut Deutsch: „Jägerschnitzel“). Die Nachtwache, die in Dienstkleidung absolviert wird, übernimmt am Montag die Wehr aus Südhorsten, die Abschlussnacht bewacht Hespe-Hiddensen.

Während eines Zeltlagers entstehen Hunderte, ja Tausende von Handyfotos. Hierfür hat sich die Kreis-Jugendfeuerwehr etwas einfallen lassen: Selfies können auf ihrer Instagram-Seite (@kjfschaumburg) veröffentlich werden. Allerdings: In dieser Woche heißen sie nicht „Selfies“, sondern „Zeltfies“. Von Arne Boecker