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Helpsen Spielplätze im Blick
Schaumburg Nienstädt Helpsen Spielplätze im Blick
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00:20 27.08.2018
Verwaltung, Politiker und Zuhörer schauen sich die Stützmauer auf dem Spielplatz Am Anger an.
Verwaltung, Politiker und Zuhörer schauen sich die Stützmauer auf dem Spielplatz Am Anger an. Quelle: bab
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Helpsen

Bürgermeister Manfred Kesselring (SPD) und Gemeindedirektorin Dorit Schöning nahmen auch Tipps von Eltern auf, die der Ratssitzung und der Bereisung der Plätze beiwohnten und Vorschläge machen durften.

Damit auch andere Eltern die Chance haben, mitzureden, sind die Ratsmitglieder dem Vorschlag von Martina Lohmann (CDU) gefolgt, für diese noch einmal eine Informationsveranstaltung anzubieten. Der Rat beschloss, dies nach den Herbstferien, aber vor der nächsten Sitzung Ende Oktober zu tun.

Rund 20 Kinder, die zur Zielgruppe für die Spielplätze gehören, wohnen laut Schätzungen von Verwaltung und Südhorster Bürgern beispielsweise im Nahbereich des Spielplatzes Am Anger, rund 30 Kinder seien es in der weiteren Umgebung.

Unabhängig von der Gestaltung will die Verwaltung vor allem die Gefahrenstellen auf dem Gelände beseitigen lassen. Dazu gehört nicht nur das Entfernen des Jakobskreuzkrautes, das sich an den Rändern breitmacht, sondern auch die Absicherung der Stützmauer an dem Spielberg. Diese stellt nach Meinung von Politik und Verwaltung eine Verletzungsgefahr dar.

Im nicht weit entfernten Sportpark an der Wiesenstraße sollen die vorhandenen Spielgeräte gegebenenfalls in Schuss gebracht, weiter genutzt und etwas großzügiger verteilt werden. Die Südhorsterin Lisa Malsch wies beim Rundgang auf Schäden an dem dortigen Karussell hin, das vom Bauhof der Gemeinde deshalb begutachtet wird.

Der Gemeinderat will nach dem Informationsabend für Eltern beraten, welche Spielgeräte auf beiden Plätzen ergänzt werden könnten. Malsch regte beim Rundgang an, beispielsweise ein versenktes Trampolin zu installieren. Es fehle im Sportpark auch eine Sitzgelegenheit und ein Sandkasten. Kesselring könnte sich auch Wipptiere für die Plätze vorstellen.

Auf der Besichtigungsfahrt machten die Ratsmitglieder auch Station auf dem Spielplatz am Rauhen Kamp in Kirchhorsten. Das dortige Wipptier soll vom Bauhof ebenfalls aufgearbeitet und versetzt werden. Im Moment sind die Bauhofmitarbeiter gerade dabei, den Kletterbogen wieder aufzumöbeln, der den Kindern in der Vergangenheit auch als Fußballtor diente. Damit soll Schluss sein. Die Ratsmitglieder sind dafür, dort zusätzlich ein kleines Kindertor aufzustellen.

In Helpsen zeigte Kesselring anhand des Platzes am Rosenweg noch ein positives Beispiel für die Fähigkeiten der Bauhofmitarbeiter. Der von ihnen sanierte Kletterturm sieht aus wie neu. „Das hat der Bauhof komplett in Eigenregie hergestellt“, lobte der Bürgermeister die „sehr, sehr rege“ Belegschaft. Und preisgünstig sei diese Variante auch. Auch dem Spielplatz an der Riepacker Straße wurde ein kurzer Besuch abgestattet.  bab