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Helpsen Unterstand in Eigenleistung gebaut
Schaumburg Nienstädt Helpsen Unterstand in Eigenleistung gebaut
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20:44 27.10.2019
Quelle: ab
Helpsen

Den Unterstand hatten sie in Eigenarbeit auf dem Gelände des Feuerwehrhauses an der Riepacker Straße gebaut, der natürlich auch für den MTW gedacht ist.

550 Stunden Eigenleistung

550 Stunden Eigenleistung, obendrauf 83 Stunden für die Planung des hölzernen, etwas mehr als 50 Quadratmeter großen Unterstandes: Mit hörbarem Stolz referierte Alexander Diedler, Ortsbrandmeister in Helpsen, was die Kameraden innerhalb von drei Jahren geschafft haben. Das klingt nach einer sehr langen Bauzeit, aber wenn man all die bürokratischen Hürden bedenkt, die Diedler nachzeichnete, wird die Dauer der Maßnahme verständlich. Vor allem die Versicherung sorgte mit ihren Forderungen dafür, dass es mit der Anschaffung eines 08/15-Carports nicht getan war.

Neuer Mannschaftswagen

Der Unterstand wird gebraucht, weil die Helpser Feuerwehr einen neuen Mannschaftstransportwagen bekommen hat. Dessen Notwendigkeit begründete Diedler überzeugend: „Wir haben viele Kinder und Jugendliche.“ Oder noch kürzer: „22 Kinder müssen von A nach B.“ Bislang hatte man Privatautos rekrutiert, gelegentlich lieh man sich Transporter von anderen Wehren.

Der neue Mannschaftstransportwagen hat zumindest schon mal neun Sitze. Die Rechnung für die Anschaffung übernahm die Samtgemeinde Nienstädt, die Gemeinde Helpsen half beim Bau des Unterstandes. Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz und Gemeindebürgermeister Manfred Kesselring durften sich deswegen während der Doppel-Einweihung einen großen Applaus abholen. ab